
Aleksey Igudesman
© Julia Wesely
Über
Aleksey Igudesman ist vor allem als Geiger bekannt, hat sich aber auch als Komponist, Dirigent und Schauspieler etabliert.
Aleksey wurde in St. Petersburg, Russland, geboren. Im Alter von zwölf Jahren wurde er an der renommierten Yehudi Menuhin School in England aufgenommen. Von 1989 bis 1998 studierte er Violine bei Boris Kuschnir am Wiener Konservatorium.
Igudesmans Musik wird von Universal Edition veröffentlicht und umfasst Style Workout, zwei Duettbücher für junge Musiker namens The Catscratchbook und Pigs Can Fly sowie die Violin-Duett-Reihen Klezmer & More, Celtic & More und Latin & More. Er hat mehrere Violinsonaten veröffentlicht, die zweite ist Julian Rachlin gewidmet und die dritte Viktoria Mullova.
Aleksey Igudesmans Kompositionen wurden von international renommierten Solisten, Ensembles und Orchestern aufgeführt. Sowohl als Soloviolinist als auch als Dirigent hat er seine eigenen Werke mit der Kremerata Baltica, dem Luzerner Sinfonieorchester, dem Belgrader Sinfonieorchester, dem Symphonieorchester Vorarlberg, dem Tonkünstlerorchester, den Virtuosi Italiani, der Cameratea Ducale und anderen Orchestern aufgeführt.
In Violins of the World spielte Igudesman seine Violinduette mit Gidon Kremer, Julian Rachlin, Janine Jansen, Pavel Vernikov und Alexandra Soumm. Dieses Projekt enthielt auch Igudesmans Poesie, vorgetragen von Sir Roger Moore.
Mit seinem international anerkannten Streichtrio Triology hat er weltweit Konzerte gegeben und mehrere CDs für Sony/BMG aufgenommen. Derzeit tritt Igudesman mit seinem Duo IGUDESMAN & JOO als Solist, Dirigent und Kammermusiker auf.
Igudesman schreibt, arrangiert und nimmt Filmmusik auf, oft in Zusammenarbeit mit dem Oscar-prämierten Filmkomponisten Hans Zimmer. Zimmer hat ihn eingeladen, für die Soundtracks der Filme The Road to El Dorado, Spanglish und zuletzt Sherlock Holmes, der 2010 für den Oscar für den besten Soundtrack nominiert wurde, zu komponieren, zu arrangieren und zu spielen. Mehrere neue Kooperationen mit Hans Zimmer sind in Arbeit.
In Zusammenarbeit mit dem Geiger Sebastian Gürtler hat Aleksey Igudesman The Cyber Conductor für zwei Violinen und Sinfonieorchester geschaffen.
Zu seinen zukünftigen Projekten gehören Igudesmans Russische Nächte beim Wellenklänge Festival in Österreich, bei dem er von R. Hyung-ki Joo, Itamar Golan, Polina Leschenko, Julian Rachlin, Viktoria Mullova und anderen begleitet wird, um russische Musik zusammen mit seinen eigenen Kompositionen aufzuführen. Mullova und Leschenko werden seine 3. Violinsonate uraufführen.
Im Jahr 2010 dirigierte Igudesman das Luzerner Sinfonieorchester in einem Programm mit Strauss, Beethoven und eigenen Werken, darunter die Uraufführung seines Waltz of the World. Für das Festival Julian Rachlin & Friends stellt Igudesman ein spezielles Projekt namens The Music Critic mit John Malkovich als Erzähler zusammen.
IGUDESMAN & JOO
Im Jahr 2004 gründete Aleksey Igudesman IGUDESMAN & JOO zusammen mit dem international anerkannten Pianisten Richard Hyung-ki Joo. Ihre Show A Little Nightmare Music wurde von Kritikern und Publikum gleichermaßen begeistert aufgenommen. Sie führten sie weltweit an zahlreiche renommierte Veranstaltungsorte, wie das Verbier Festival, das Bergen Festival, das Menuhin Festival in Gstaad, Lockenhaus und das Saratoga Festival.
Auf YouTube haben ihre Clips bisher über 20 Millionen Aufrufe erzielt. Ihr Projekt mit Gidon Kremer und Kremerata Baltica, genannt Being Gidon Kremer, hatte 2008 Premiere und wurde beim Schleswig-Holstein und Rheingau Festival sowie in Asien, Europa und Russland aufgeführt.
2009 tourten IGUDESMAN & JOO im Rahmen der Night of the Proms durch Deutschland, Holland und Belgien und traten vor einer halben Million Menschen auf, zusammen mit Rocklegenden wie Simple Minds, Kim Wilde, Sinead O’Connor, Tears for Fears, 10CC, Midge Ure von Ultravox, Dennis de Young von STYX und Robin Gibb von den BeeGees.
IGUDESMAN & JOO haben auch eine Show mit Symphonie- und Kammerorchestern namens „A BIG Nightmare Music“. Derzeit arbeiten sie an einer TV-Serie, also bleiben Sie dran!
Er benutzt manchmal eine elektrische Violine von Ned Steinberger – NS Design. Aleksey Igudesman spielt eine Santo Serafin Violine von 1717, die ihm freundlicherweise von der ERSTE BANK geliehen wurde.