Magische Momente der Musik: Sergiu Celibidache und die Berliner Philharmoniker
Eine lang erwartete Versöhnung führte zu einer der bewegendsten, majestätischsten Aufnahmen in der Karriere des Maestros.
Besetzung
Berliner Philharmoniker — Orchester
Sergiu Celibidache — Dirigent
Cristian Măcelaru — Dirigent
Marie Jacquot — Dirigent
Sarah Willis — Waldhorn
Götz Teutsch — Cello
Stephan Schulze — Violine
Serge Ioan Celebidachi — Filmregisseur
Programmhinweise
Es ist März 1992 und der Applaus reißt nicht ab: Wir feiern die glorreiche Rückkehr des rumänischen Dirigenten Sergiu Celibidache an die Spitze der Berliner Philharmoniker! Als junger Dirigent hatte Celibidache das Orchester in der turbulenten Nachkriegszeit von 1945 bis 1952 als Chefdirigent geleitet, zeitgenössische Werke gefördert und das legendäre Ensemble in über 400 Konzerten dirigiert — doch als die Nachfolge von Wilhelm Furtwängler 1954 an Herbert von Karajan und nicht an ihn ging, bedeutete dies einen Bruch zwischen Celibidache und den Berliner Philharmonikern. Mehr als vier Jahrzehnte später kehrte er zurück, um Anton Bruckners Symphonie Nr. 7 zu dirigieren, eines der großen Werke, die sie gemeinsam in jener Nachkriegszeit aufgeführt hatten. Das Ergebnis war majestätisch, und Kritiker sowie Publikum waren sich einig: Dies war einer jener Momente, die klassische Musikliebhaber für immer in Erinnerung behalten würden.
Die Regisseure Holger Preusse und Philipp Quiring blicken in dieser Folge der Reihe Magic Moments of Music auf Celibidaches Rückkehr nach Berlin zurück. Zusammen mit Gästen wie der Hornistin Sarah Willis, dem Dirigenten Cristian Măcelaru und dem Sohn des Maestros, Serge Ioan Celebidachi, gewährt diese Produktion einen Blick hinter die Kulissen einer der Aufführungen, die Celibidaches herausragendes Vermächtnis für die Ewigkeit festschrieben.
