Magische Momente der Musik: Anne-Sophie Mutter und Herbert von Karajan, der Beethoven-Gipfel
Einer der größten Geiger des Jahrhunderts erreicht gemeinsam mit einem legendären Mentor neue künstlerische Höhen.
Besetzung
Lisa Batiashvili — Violine
Götz Teutsch — Cello
Anna Mehlin — Violine
Ye-Eun Choi — Stipendiatin der Anne-Sophie-Mutter-Stiftung
Programmhinweise
Wenige klassische Kooperationen des zwanzigsten Jahrhunderts waren so gefeiert oder so fruchtbar wie die zwischen Maestro Herbert von Karajan und der Geigenvirtuosin Anne-Sophie Mutter. Obwohl es unbestreitbar scheint, dass Mutter mit ihrem übernatürlichen Talent zur Größe bestimmt war, schreibt sie Karajan zu, der als Erster ihr Geschenk erkannte und ihr half, ihr Potenzial als eine der größten Geigerinnen der Gegenwart zu verwirklichen. Als Mutter gerade einmal 13 Jahre alt war, spielte sie Mozart zusammen mit Karajan und den Berliner Philharmonikern beim Lucerne Festival 1976 – das erste von vielen Malen, bei denen sie gemeinsam etwas Unvergessliches schufen.
1984 war die 20-jährige Mutter bereits eine erfahrene Bühnenkünstlerin, als Karajan sie einlud, Beethovens Violinkonzert aufzunehmen, ein Stück, das sie als Teenager zunächst eingeschüchtert hatte, mit dem sie sich aber inzwischen vertraut gemacht hatte. Möglicherweise „das bedeutendste Dokument ihrer Zusammenarbeit“, blieb diese erstaunliche Aufnahme – die von Karajan selbst finanziert wurde – bis nach dem Tod des Maestros unbekannt. Mutter führt uns in diesem fesselnden Dokumentarfilm durch die Erfahrung, begleitet von Zeugenaussagen von Zeitgenossen und Kollegen, die die magische „Blitz-in-der-Flasche“-Chemie zwischen dem berühmtesten Dirigenten der Welt und einem Talent, das nur einmal in einer Generation auftaucht, verstehen.
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