
Lisa Batiashvili
© Anja Frers / DG
Über
Von Publikum und Kollegen für ihre Virtuosität und „tiefgründige Sensibilität“ (Financial Times) gelobt, ist Lisa Batiashvili eine der weltweit gefragtesten Geigerinnen. In Europa arbeitet sie häufig mit den Berliner Philharmonikern, der Staatskapelle Dresden, der Staatskapelle Berlin, dem Symphonieorchester des Bayerischen Rundfunks, dem Royal Concertgebouw Orchestra, dem Chamber Orchestra of Europe und den großen Londoner Orchestern zusammen. In den USA tritt sie jede Saison mit dem New York Philharmonic auf und kehrt regelmäßig zu den anderen Spitzenorchestern zurück.
Höhepunkte in Lisas Saison 2013/14 sind eine Asientournee mit dem New York Philharmonic unter Alan Gilbert und eine Europatournee mit dem Rotterdam Philharmonic Orchestra (Yannick Nézet-Séguin). Sie tritt außerdem mit dem Philadelphia Orchestra (Nézet-Séguin), dem Symphonieorchester des Bayerischen Rundfunks (David Zinman) und dem Deutschen Symphonie-Orchester Berlin (Tugan Sokhiev) auf und ist zu Gast beim London Philharmonic Orchestra (Vladimir Jurowski), Royal Concertgebouw Orchestra (Mariss Jansons) und Philharmonia Orchestra (Esa-Pekka Salonen). Sie setzt ihre Zusammenarbeit mit dem Pianisten Paul Lewis in einer Reihe von Recitals in Paris, Brüssel und Hamburg fort und präsentiert ein neues Bach-Ensembleprojekt mit dem Oboisten François Leleux.
In der Saison 2012/13 hatte Lisa die Position der Capell-Virtuosin bei der Staatskapelle Dresden inne und gab ein breites Spektrum an Konzerten, darunter eine Nordamerikatournee mit dem Chefdirigenten Christian Thielemann. Sie war außerdem Artist in Residence beim WDR Sinfonieorchester Köln und trat mit der Staatskapelle Berlin und Daniel Barenboim bei deren jährlichem Open-Air-Konzert vor 38.000 Zuschauern auf.
Lisa nimmt exklusiv für Deutsche Grammophon auf. Ihr neuestes Album – mit dem Brahms-Violinkonzert mit der Staatskapelle Dresden und Christian Thielemann sowie Clara Schumanns Drei Romanzen für Violine und Klavier mit der Pianistin Alice Sara Ott – wurde im Januar 2013 veröffentlicht. 2011 erhielt sie einen ECHO Klassik für ihr Debütalbum beim Label „Echoes of Time“, das Shostakovichs Violinkonzert Nr. 1 mit dem Symphonieorchester des Bayerischen Rundfunks und Esa-Pekka Salonen enthält.
Als engagierte Kammermusikerin ist Lisa bei den Festivals in Salzburg, Edinburgh International, Schleswig-Holstein, Heimbach und Verbier aufgetreten und tourt regelmäßig mit Musikern wie dem Oboisten François Leleux, dem Bratschisten Lawrence Power und dem Cellisten Sebastian Klinger. Lisas Engagement für neue Musik führte in den letzten Spielzeiten zu mehreren Uraufführungen, darunter Magnus Lindbergs Violinkonzert.
Lisa erlangte internationale Anerkennung im Alter von 16 Jahren als jüngste Teilnehmerin aller Zeiten beim Sibelius-Wettbewerb, bei dem sie den zweiten Preis gewann. Sie wurde mit dem Leonard Bernstein Award des Schleswig-Holstein Musik Festivals 2003 ausgezeichnet und erhielt den Beethoven-Ring-Preis des Beethovenfest Bonn. 2008 wurde sie mit dem MIDEM Classical Award, dem Choc de L'année und dem ECHO Klassik für ihre Sony-Aufnahme der Violinkonzerte von Sibelius und Lindberg geehrt. Lisa studierte bei Ana Chumachenko und Mark Lubotski und hält den Preis der International Accademia Musicale Chigiana.
Lisa Batiashvili spielt eine Joseph Guarneri „del Gesu“-Violine aus dem Jahr 1739, die ihr großzügig von einem privaten Sammler in Deutschland geliehen wird.
www.lisabatiashvili.com