Glenn Gould, Hiernach von Bruno Monsaingeon
Erweitert mit exklusivem, bisher nie gesehenem Kommentar des Regisseurs
Besetzung
Glenn Gould — Klavier
Programmhinweise
Unbekannte Schätze, erstaunliche Zeugen: Glenn Gould, wieder einmal!
Nachdem er sieben Filme über Glenn Gould gemacht hatte, schuf Bruno Monsaingeon mit Beyond Time ein Meisterwerk. Doch die Aufgabe war schwierig: Nach Hunderten von Stunden Filmmaterial über den kanadischen Pianisten seit seinem Tod im Jahr 1982, dutzenden Biografien und Abschlussarbeiten über ihn, was könnte man da noch sagen?
Monsaingeon, die Person auf der Welt, die Glenn Gould zweifellos am besten kennt, begann in den vielen Rohmaterialien seiner eigenen Filme nach bisher ungesehenem Filmmaterial zu suchen. Und er fand einen Schatz. Aber was könnte man da noch sagen? Es geht um die Frage nach Goulds Genie in seiner Gesamtheit, etwas, das noch nie zuvor gemacht wurde. Aber wie? Glenn Gould spricht über sich selbst (durch die Stimme von Mathieu Amalric, ausgezeichnet!), mit als Gegenpol echten Charakteren, die verrückt nach Gould sind (so wie manche Menschen verrückt nach Gott sind), die direkt zu Gould und zu Bruno Monsaingeon sprechen, der als Zeuge fungiert.
Das Ganze bildet eine Polyphonie, in der die Stimmen einander im Echo antworten. Ganz zu schweigen von Nick (Glenns Hund), Arnold Schoenberg (sein Boot) und Yehudi Menuhin in der Rolle des Widersachers...
Ergänzt durch exklusive, noch nie zuvor gesehene Kommentare des Regisseurs.