Andris Nelsons dirigiert Weinberg, Schnittke und Tschaikowski — Mit Gidon Kremer
Gewandhausorchester Leipzig
Besetzung
Programmhinweise
Gidon Kremer kehrt nach Leipzig zurück, um ein Stück mit seinem eigenen Namen aufzuführen: Alfred Schnittkes Violinkonzert Nr. 4, das vor allem für sein eindringliches Kremer-Thema bekannt ist. Schnittke, der mehr als eine einfache Widmung bieten wollte, buchstabierte den Namen des Geigers musikalisch in der Partitur, wodurch dieses Werk zu einem seiner emblematischsten Stücke wurde!
Der Violinvirtuose Kremer und der Dirigent Andris Nelsons, zwei der strahlendsten Superstars Lettlands, vereinen sich mit dem ikonischen Gewandhausorchester Leipzig, um Mieczysław Weinbergs Jüdische Rhapsodie und Tschaikowskys Symphonie Nr. 1 aufzuführen und so ein eindringlich nachdenkliches russisches Programm zu präsentieren. Weinberg, ein interessanter und begabter – und oft übersehener – Komponist, feiert seine Herkunft, indem er seine persönliche Geschichte, die eines jüdischen Mannes, der nach Russland fliehen musste, in Musik verwandelt. Für Tschaikowsky erinnert seine frühe Komposition an die Landschaft der russischen Ebenen mit einer berührenden, manchmal auch bewegten Lyrik.
Foto © Angie Kremer


