Krzysztof Urbański dirigiert Tormis, Szymanowski und Strawinsky — Mit Garrick Ohlsson, Bartosz Nowak und Łukasz Kocur
Warschauer Philharmonisches Orchester: Saisonfinale 2025-26
Besetzung
Garrick Ohlsson — Klavier
Bartosz Nowak — Tenor
Łukasz Kocur — Bass
Warschauer Philharmonischer Chor
Bartosz Michałowski — Chorleiter
Warschauer Philharmonisches Orchester
Krzysztof Urbański — Dirigent
Programmhinweise
Krzysztof Urbański dirigiert ein angemessen großes Finale für die Saison 2025-26 des Warschauer Philharmonischen Orchesters mit dem legendären Pianisten Garrick Ohlsson! Ohlsson – der als erster Amerikaner den Chopin-Wettbewerb gewann und somit eine besondere Verbindung zur polnischen Musik hat – tritt mit dem Orchester bei Szymanowskis „Concertante“ Sinfonie Nr. 4 auf, die eine Klavierstimme harmonisch in das Orchestergewebe einwebt und mit einem hochrhythmischen, „fast orgiastischen“ Tanz im Stil des polnischen oberek endet. Das Programm beginnt mit dem mitreißenden Chorwerk Raua needmine (Fluch über das Eisen) des estnischen Komponisten Veljo Tormis aus dem Jahr 1972, das von Tormis als „ein leidenschaftlicher Schrei gegen die zerstörerische Kraft des Eisens, sowohl in der estnischen Mythologie als auch im modernen Krieg“ beschrieben wird. Hier sind der Tenor Bartosz Nowak und der Bass Łukasz Kocur zusammen mit dem Warschauer Philharmonischen Chor zu hören. Urbański beschließt den Abend und die Saison mit Strawinskys ursprünglichem Frühlingsopfer, einem Wendepunkt in der Musikgeschichte, der Konventionen zerschmetterte und die Grenzen des Möglichen für das 20. Jahrhundert und darüber hinaus neu definierte.
Fotos: Krzysztof Urbański © Julia Wesely / Garrick Ohlsson © Kacper Pempel

