Das Artemis Quartett interpretiert Beethoven, Verdi und Webern.
Konzert im Bouffes du Nord (Paris)
Besetzung
Programmhinweise
Auf der Bühne der Bouffes du Nord filmt Bruno Monsaingeon das Artemis Quartett während eines denkwürdigen Konzerts.
Auf der Bühne des Bouffes du Nord Theaters demonstrieren die vier Berliner perfekt die Bandbreite und Vielfalt ihrer Talente mit Beethoven (dem Quartett in G-Dur Op. 18 Nr. 2), Verdi (dem einzigen Versuch in diesem Genre des italienischen Komponisten) und Webern (Sechs Bagatellen Op. 9). Alles, wofür das Artemis Quartett steht, ist in diesem Programm enthalten. Beethoven repräsentiert ihr Grundrepertoire, Verdi ihre Vorliebe für etwas anderes und Webern die Zweite Wiener Schule, deren Meister das Quartett nach einem Jahr Studium beim Alban Berg Quartett wurde. Davor hatten sie am Konservatorium in Lübeck studiert, wo sie sich kennenlernten und 1989 das Quartett gründeten. Seit 1994 professionell, markierte ihr erstes Konzert 1999 in der Berliner Philharmonie den Beginn einer internationalen Karriere.
„Ein Quartett ist wie eine Ehe, aber viermal schwieriger“, vertraut einer von ihnen an. Doch diese Ehe wurde von den Geigerinnen Natalia Prischepenko und Heime Müller, dem Bratschisten Volker Jacobsen und dem Cellisten Eckart Runge mit der Musik geschlossen. Das im April 2001 in den Bouffes du Nord in Paris gefilmte Konzert ist der Beweis dafür.
„Es gibt viele gute Streichquartette auf der Welt, aber das Artemis Quartett ist das beste unter den exzellenten... Von Beethoven bis Ligeti sind Lautstärke, Klarheit und dramatische Qualität ihrer Interpretationen unübertroffen“, schrieb der Musikkritiker der Frankfurter Allgemeinen Zeitung. Zu diesem Kompliment ist nichts hinzuzufügen. Und Bruno Monsaingeons Kamera ist das passende Instrument, um einzufangen, wie diese außergewöhnlichen Musiker spielen.


