Sunwook Kim spielt und dirigiert Beethovens Klavierkonzerte Nr. 3 und 5 sowie Helen Grimes Elegiac Inflections.
Kammerorchester Europas
Besetzung
Sunwook Kim — Dirigent, Klavier
Programmhinweise
Im Frühjahr 2025 begibt sich das hervorragende Chamber Orchestra of Europe auf eine interkontinentale Tournee mit dem gefeierten koreanischen Pianisten Sunwook Kim, der erst ein Teenager war, als er 2006 den renommierten Leeds-Wettbewerb gewann, und der Beethovens vollständige Klavierkonzerte zusammen mit zeitgenössischen Orchesterwerken nicht nur spielt, sondern auch dirigiert! Dieses Album enthält das stürmische Klavierkonzert in c-Moll, das unsterbliche „Emperor“-Konzert sowie Helen Grimes bewegende, von schottischer Volksmusik inspirierte Elegiac Inflections.
Beethovens Klavierkonzert Nr. 3 in c-Moll, ein langjähriger Favorit bei Publikum und Interpreten gleichermaßen, steigert die Spannung sofort mit dem Einstieg des Klaviers in schnell aufsteigenden Tonleitern und hält diese bis zu den letzten Noten des abschließenden Rondos aufrecht – doch auf dem Weg dorthin bietet es eine der sublim romantischsten Melodien des Komponisten im Largo in E-Dur. Das „Emperor“-Konzert, Beethovens fünftes und letztes Klavierkonzert, ist eine der wichtigsten Brücken zwischen der Klassik und Romantik und eines der beliebtesten aller Konzerte. Gewidmet dem Freund und Schüler des Komponisten, Erzherzog Rudolf, wurde der „Emperor“ in Wien während der Napoleonischen Kriege komponiert, einer Zeit intensiver Umwälzungen, die Beethoven zufolge „Körper und Seele betroffen hat ... nichts als Trommeln, Kanonen und menschliches Elend in jeder Form.“ Das Ergebnis ist ein Meisterwerk heroischer Dimensionen mit großen dynamischen Kontrasten, technischer Brillanz und tiefgründiger emotionaler Tiefe. Explosive und schnell wechselnde Stimmungen kennzeichnen auch das zeitgenössische Werk der schottischen Komponistin Helen Grime, Elegiac Inflections für Bläserensemble. Grime konzentrierte sich auf die „hochvirtuosen und intensiv lyrischen Fähigkeiten der Gruppe“, um dieses tief empfundene Werk in zwei Sätzen zu schaffen.

