Programm

Ludwig van Beethoven, Piano Concerto No. 1 in C Major, Op. 15

1. Allegro con brio

2. Largo

3. Rondo: Allegro scherzando

Ludwig van Beethoven, Piano Concerto No. 2 in B-flat Major, Op. 19

1. Allegro con brio

2. Adagio

3. Rondo : Molto allegro

Anna Clyne, Stride

Ludwig van Beethoven, Piano Concerto No. 4 in G Major, Op. 58

1. Allegro moderato

2. Andante con moto

3. Rondo: Vivace

Ludwig van Beethoven, Piano Sonata No. 8 in C Minor, Op. 13, "Pathétique"

2. Adagio cantabile

Sunwook Kim spielt und dirigiert Beethovens Klavierkonzerte Nr. 1, 2 und 4 sowie Anna Clynes Stride.

Kammerorchester Europas

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Besetzung

Sunwook Kim  — Dirigent, Klavier

Kammerorchester Europas

Programmhinweise

Das großartige Chamber Orchestra of Europe vereint sich mit dem renommierten Pianisten Sunwook Kim, Gewinner des Leeds-Wettbewerbs 2006, für eine interkontinentale Tournee, die das vollständige Set von Beethovens Klavierkonzerten neben zeitgenössischen Orchesterwerken präsentiert. In dieser Ausgabe genießen Sie beeindruckende Darbietungen von Beethovens erstem, zweitem und viertem Klavierkonzert, wunderschön ergänzt durch Anna Clynes Stride, eingebettet in den Glanz des Esterházy-Palastes.

Beethoven begann 1794 mit der Komposition seines Klavierkonzerts Nr. 1 – tatsächlich nach Nr. 2 komponiert, aber früher veröffentlicht – mit der Absicht, ein virtuosisches Stück zu schaffen, das seine Klavierkunst zur Schau stellt. Die Komposition, sprudelnd und voller Charme, wurde für die Aufführung in einem Konzertsaal mit großem Orchester einschließlich Hörnern, Trompeten und Pauken konzipiert. Das zweite Klavierkonzert ist eines seiner frühesten Werke, das erstmals in Bonn skizziert wurde, bevor er nach Wien zog. Strukturell inspiriert von Mozarts Klavierkonzerten, ist die Komposition reich an virtuosen Motiven, lebendigen Harmonien und dramatischen Kontrasten. Das Klavierkonzert Nr. 4 folgt ebenfalls einer klassischen Struktur, doch die Innovation des Komponisten zeigt sich bereits in der ersten Note: Das Stück beginnt mit einer genreübergreifenden Klaviereinleitung des Hauptthemas, gefolgt von einer orchestralen Antwort. Beethovens Musik war Anna Clynes Hauptinspiration für Stride, dessen Titel sich von den Oktavensprüngen ableitet, die in der linken Hand im ersten Satz der „Pathétique“-Sonate schreiten. Clyne erklärt, dass sie „sofort von der treibenden Energie dieses Basssatzes angezogen“ wurde und dadurch motiviert war, ihn als Werkzeug zur Vorantreibung der Komposition zu verwenden.

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