Sir John Eliot Gardiner dirigiert Weber, Schumann und Mendelssohn — Mit Isabelle Faust und Kristian Bezuidenhout
Londoner Symphonie-Orchester
Besetzung
Programmhinweise
Unter dem meisterhaften Dirigat von Sir John Eliot Gardiner vereint sich das außergewöhnliche London Symphony Orchestra mit den großartigen Solisten Isabelle Faust und Kristian Bezuidenhout zu einer Weltklasse-Aufführung von Webers Euryanthe-Ouvertüre, Mendelssohns Konzert für Klavier, Violine und Streicher in d-Moll sowie Schumanns 3. Sinfonie in Es-Dur.
Erstmals aufgeführt am 25. Oktober 1823, ist Webers Euryanthe eine groß angelegte Oper in drei Akten, basierend auf einer höfischen Geschichte aus dem 13. Jahrhundert über Ritterlichkeit und Romantik. Indem sie die Konventionen des Singspiels durch die Verschmelzung von Musik und Dialog durchbricht, ist das Werk ein Sinnbild des germanischen lyrischen Stils, der die frühe Romantik prägt. Die orchestrale Ouvertüre ist höfisch und elegant und enthält ein lebhaft wiederkehrendes Motiv, das im Kontrast zu der zentralen, klagenden Streicherpassage steht—und so das wechselhafte Schicksal der Euryanthe von Savoyen eindrucksvoll darstellt.
Im selben Jahr wie die Uraufführung von Euryanthe komponierte Mendelssohn sein Doppelkonzert in d-Moll, gerade erst 14 Jahre alt geworden. Inspiriert von Modellen der Klassik und Webers eigenem Konzertstück in f-Moll, zeigt das Konzert expressive Modulationen und virtuose Solopassagen. Den Abschluss des Programms bildet Schumanns Dritte Sinfonie (bekannt als „Rheinische“), ein lyrisches und freudvolles Werk, beeinflusst von seiner friedlichen Reise in das Rheinland mit seiner Frau Clara.


