Semyon Bychkov dirigiert Schostakowitsch und Dvořák — Mit Karen Gomyo
Tschechische Philharmonie: Eröffnung der Saison 2026-27
Besetzung
Programmhinweise
Was gibt es Besseres für die Tschechische Philharmonie, als ihre 131. Saison mit einer Sinfonie zu eröffnen, die als „eines der größten und reinsten Beispiele [dieser] Kunstform seit Beethoven“ gilt (Sir Donald Francis Tovey) — Dvořáks Sinfonie Nr. 7, dirigiert vom weltberühmten Maestro Semyon Bychkov. Die düstere, fast tragische Siebte spiegelt die innersten Gedanken der Seele des tschechischen Komponisten wider, ohne die folkloristischen Einflüsse seiner vorhergehenden slawischen Periode. Die dunkle, introspektive Atmosphäre der Sinfonie wird durch den Konzertauftakt, Schostakowitschs herzzerreißendes Violinkonzert Nr. 1, vorweggenommen. Die in Japan geborene kanadische Geigerin Karen Gomyo bringt ihre Ausdruckssensibilität und makellose Technik in eine der tiefgründigsten emotionalen und eindringlichsten musikalischen Reflexionen eines Künstlerlebens unter der Unterdrückung des Stalin-Regimes ein. Obwohl das Konzert ursprünglich 1948 komponiert wurde, konnte es aufgrund der Verurteilung Schostakowitschs durch das Regime erst sieben Jahre später veröffentlicht werden, in denen er die Originalpartitur zusammen mit dem Geigenmeister David Oistrach überarbeitete, dem Gomyo in dieser fesselnden Aufführung gerecht wird.
Foto © Petra Hajská


