Das Schumann-Quartett, Gilles Vonsattel, Yura Lee und Tommaso Lonquich spielen Haydn und Mozart.
Die Kammermusikgesellschaft des Lincoln Centers
Besetzung
Schumann Quartett
Erik Schumann — Violine
Ken Schumann — Violine
Liisa Randalu — Viola
Mark Schumann — Cello
Tommaso Lonquich — Klarinette
Yura Lee — Viola
Gilles Vonsattel — Klavier
Programmhinweise
Der Wiener Klassizismus macht einen ausgedehnten Besuch in der Alice Tully Hall in diesem lyrischen und eleganten Konzertprogramm mit Kammermusik der oft gepaarten Meister Haydn und Mozart. Ihre Musik ist geprägt von den Aufklärungs-Idealen eines anspruchsvollen und ausgewogenen künstlerischen Ausdrucks. Aus diesen Prinzipien heraus verlieh Mozart neuen, eloquenten Instrumenten wie der Klarinette eine Stimme, und Joseph Haydn kristallisierte das klassische Streichquartett als ein Gespräch zwischen vier verschiedenen, aber gleich wichtigen Stimmen heraus, wobei er das Cello und die Bratsche endgültig von ihrer begleitenden Rolle emanzipierte, um aktive melodische — und nicht nur harmonische — Teilnehmer am musikalischen Diskurs zu werden.
Für Richard E. Rodda „konnte Haydns Streichquartett B-Dur, Op. 76, Nr. 4, nur von jemandem komponiert worden sein, dessen lange und reiche Lebenserfahrung von einer transzendenten Beherrschung der Technik begleitet wird.“ Mozarts Trio für Klarinette, Bratsche und Klavier in Es-Dur stellt zwei Instrumente ähnlicher Tessitur in einen Dialog, der in dieser Aufführung von Tommaso Lonquich, Yura Lee und Gilles Vonsattel perfekt artikuliert wird. Eine außergewöhnliche Gelegenheit, eines der Meisterwerke zu erleben, die Mozart für den virtuosen Klarinettenpionier Anton Stadler komponierte, einen engen Freund und eine Muse, die auch das bahnbrechende Klarinettenquintett und das Klarinettenkonzert inspirierten!

