Riccardo Muti dirigiert Beethovens Symphonie Nr. 9 — mit den Wiener Philharmonikern
Feier zum 200-jährigen Jubiläum der beliebten "Choral"-Symphonie im Wiener Musikverein
Besetzung
Julia Kleiter — Sopran
Marianne Crebassa — Mezzosopran
Michael Spyres — Tenor
Günther Groissböck — Bass
Wiener Singverein
Riccardo Muti — Dirigent
Programmhinweise
Die offenen Quinten, mit denen es beginnt, hinterlassen eine elektrische Ladung in der Luft und deuten unendliche klangliche Möglichkeiten an, die noch kommen werden, und sein erster Satz endet mit „rutschigem, chromatischem Bass und großartigen Stöhnen darüber“, schrieb Harold C. Schonberg: „So endet die Welt.“ Doch nach einem düsteren Scherzo und einem ruhigen Adagio explodiert sein vierter und letzter Satz in eine jubelnde Apotheose: die berühmte Ode an die Freude, Schillers „schöner Funke der Göttlichkeit“ (Freude, schöner Götterfunken), die uns einen Vorgeschmack auf die Vollkommenheit gibt. Die Neunte Symphonie war Beethovens letzte, eine weitere Chance für ein epochales Genie, Konventionen zu brechen und etwas ohne Beispiel zu schaffen. Zum 200. Jahrestag eines Werkes, das vielleicht den höchsten Platz in der klassischen Musik einnimmt, präsentieren wir Ihnen eine jubelnde, die Seele erhebende Darbietung eines der weltbesten Orchester (der Wiener Philharmoniker), geleitet von einem der weltbesten Dirigenten (Riccardo Muti) an einem der traditionsreichsten Veranstaltungsorte der Welt (dem Musikverein), zusammen mit erstklassigen Solisten Julia Kleiter, Marianne Crebassa, Michael Spyres und Günther Groissböck sowie dem stets exzellenten Wiener Singverein.
Foto © Todd Rosenberg
