Foto von Marianne Crebassa
Mezzosopran

Marianne Crebassa

© Simon Fowler

Über

Die spektakuläre internationale Karriere der Mezzosopranistin Marianne Crebassa zeigt ihre Freude und gleichmäßige Leichtigkeit, sei es auf der Opernbühne, im Konzertsaal, im Aufnahmestudio oder bei Konzerten.

Als exklusive Künstlerin bei Erato hat Marianne drei Alben veröffentlicht. Das neueste, Séguedilles, das im Oktober 2021 erschien, präsentierte ein französisch-spanisches Programm, inspiriert von ihren iberischen Wurzeln. Oh, boy! widmete sich berühmten Hosenrollen von Mozart, Gluck, Gounod usw., und Secrets war eine eklektische Auswahl französischer und spanischer Melodien mit dem Pianisten Fazıl Say.

Nach Oh boy! wurde sie bei den Victoires de la Musique zur Artiste Lyrique de l’année gekürt und erhielt für Secrets einen Solo Vocal Award bei den Gramophone Awards.

In der letzten Saison gab sie ihr Rollendebüt als Romeo (I Capuleti e i Montecchi) an der Mailänder Scala mit großem Beifall und debütierte beim Festival d’Aix-en-Provence in einer bemerkenswerten Inszenierung von Mahlers Auferstehung, inszeniert von Romeo Castellucci.

In dieser Saison kehrt Marianne Crebassa nach Paris zurück, um an der Opéra National de Paris (Don Quichotte an der Opéra Bastille) zu singen. Außerdem wird sie beim Festival de Radio France Occitanie in Montpellier (Mahlers Kindertotenlieder mit Mikko Franck und dem Orchestre Philharmonique de Radio France) sowie beim Festival International d’Aix en Provence (La Clemenza di Tito) auftreten.

Auf der Opernbühne hat sie unter vielen anderen Rollen Cherubino (Le Nozze di Figaro) an der Metropolitan Opera, Stephano (Roméo et Juliette) am Chicago Opera Theater und Dorabella (Cosi fan tutte) in Berlin und Wien gesungen. Sie verkörperte auch die Titelrolle in Offenbachs Fantasio an der Opéra-Comique, Angelina (La Cenerentola) an der Pariser Oper und der Scala, Mélisande (Pelléas et Mélisande) an der Berliner Staatsoper, Cecilio (Lucio Silla), Charlotte Salomon und Sesto (La Clemenza di Tito) in Salzburg.

Während ihres Studiums der Musikwissenschaft, Gesang und Klavier in ihrer Heimatstadt Montpellier erhielt Marianne Crebassa Lob für ihre Darstellung der Isabella (Wuthering Heights) beim Festival de Radio France und trat kurz darauf dem Young Artist Program der Pariser Oper bei, wo sie als Orphée (Orphée et Eurydice) und Ramiro (La Finta Giardiniera) auftrat. Wenige Monate später gab sie ihr Debüt bei den Salzburger Festspielen als Irene (Tamerlano). Ihre Karriere nahm Fahrt auf.

Marianne hat Rezitale und Konzerte mit dem Festival de Saint Denis, den Salzburger Mozartfestwochen, der Gulbenkian Stiftung, dem Orchestre National de France, dem Orchestre de Paris, den Wiener Symphonikern, dem Chicago Symphony Orchestra, der Staatskapelle Berlin, dem Mostly Mozart Festival, den BBC Proms mit dem Philharmonia Orchestra, der Wigmore Hall, dem Théâtre des Champs-Élysées, der Elbphilharmonie und der berühmten Waldbühne mit den Berliner Philharmonikern gegeben. Sie wurde auch von Daniel Barenboim eingeladen, das Debussy-Jubiläum mit Konzerten mit der Staatskapelle sowie einem Rezital im Pierre-Boulez-Saal in Berlin zu feiern, wo sie im März 2022 mit einem neuen Rezitalprogramm zurückkehrt.

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