Douglas Boyd dirigiert Händels Messias
Mit Carolyn Sampson, Paula Murrihy, Allan Clayton und Matthew Rose – Orchestre de Chambre de Paris, accentus
Besetzung
Carolyn Sampson — Sopran
Paula Murrihy — Mezzosopran
Allan Clayton — Tenor
Matthäus Rose — Bass
Douglas Boyd — Musikdirektor
Programmhinweise
Douglas Boyd leitet das Orchestre de chambre de Paris und Accentus in Händels geliebtem Messiah, live gefilmt im Jahr 2015 in der Philharmonie de Paris.
Ursprünglich als Osteroratorium konzipiert, war die Premiere des Messiah am 13. April 1742 in der Musick Hall in Dublin ein durchschlagender Erfolg: Das Publikum von rekordverdächtigen 700 Personen passte nur, weil die Damen dem Wunsch der Veranstalter nachkamen, Kleider „ohne Reifen“ zu tragen, um „Platz für mehr Gesellschaft“ zu schaffen! Die lose Handlung des barocken Oratoriums handelt von „einem Subjekt, das jedes andere Subjekt übertrifft“, wie es der Librettist Charles Jennens ausdrückte, beginnend mit der Prophezeiung der Geburt Christi, weiter mit der Erhöhung seines Opfers für die Menschheit und endend mit der Verkündigung seiner Auferstehung. Im 19. Jahrhundert führte die starke Betonung von Christi frühem Leben dazu, dass das Oratorium ein fester Bestandteil der Weihnachtsbräuche in England und den Vereinigten Staaten wurde. Im Einklang mit dem kulturellen Erbe des Werks präsentiert diese Messiah-Aufführung eine herausragende Gruppe anglophoner Solisten (Sopran Carolyn Sampson, Mezzosopran Paula Murrihy, Tenor Allan Clayton und Bass Matthew Rose), die Händels schöne Melodien und Jennens’ eloquenten Text mit Leichtigkeit und Aufrichtigkeit darbieten.
