
Akzent
©Julien Mignot : naïve
Über
accentus, gegründet von dem aktuellen Dirigenten und künstlerischen Leiter Laurence Equilbey, ist ein Chor, der sich der Aufführung der großen a cappella-Werke sowie des zeitgenössischen Repertoires widmet. Kürzlich von Gramophone als einer der zehn besten Chöre der Welt bewertet, ist accentus heute ein Ensemble von 32 professionellen Sängern, die auf höchstem künstlerischem Niveau auftreten.
Der Chor tritt bei führenden französischen und internationalen Festivals auf und arbeitet regelmäßig mit renommierten Dirigenten (Pierre Boulez, Anders Nilsson, Eric Ericson, Christoph Eschenbach) und Orchestern (Orchestre de Paris, Ensemble Intercontemporain, Orchestre de l’Opéra de Rouen Haute-Normandie, Concerto Köln, Akademie für Alte Musik Berlin, Insula orchestra usw.) zusammen. Er hat an verschiedenen Opernproduktionen mitgewirkt, von Uraufführungen (Pascal Dusapins Perelà, Uomo di fumo und Matthias Pintscher’s L’Espace dernier an der Pariser Oper) bis hin zum Standardrepertoire wie Rossinis Il Barbiere di Siviglia beim Festival d’Aix-en-Provence, Léo Delibes’ Lakmé, Reynaldo Hahns Ciboulette an der Opéra Comique…
accentus genießt eine bedeutende Residenz an der Opéra de Rouen Haute-Normandie, wo er regelmäßig sowohl in Konzerten als auch in Opernproduktionen als Chor auftritt. Das Ensemble ist zudem privilegierter Partner der Cité de la musique. Seit 2009 besteht eine laufende Zusammenarbeit mit dem Orchestre de chambre de Paris. Es hat auch eine enge Beziehung zum talentierten Dirigenten Christophe Grapperon aufgebaut. In den Jahren 2014/2015 wird accentus eine enge Zusammenarbeit mit der Philharmonie de Paris mit zwei Konzerten einläuten: Haydns Die Schöpfung und Dvořáks Stabat Mater.
accentus nimmt ausschließlich für naïve auf. Alle seine Aufnahmen erhielten breite kritische Anerkennung. Die CD „Transcriptions“ (mit über 130.000 verkauften Exemplaren) war 2004 für einen Grammy Award nominiert und erhielt 2008 eine Disque d’or. Die CD „Schoenberg“, aufgenommen mit dem Ensemble Intercontemporain (2005), erhielt 2006 einen Midem Classical Award, und „Haydn, Seven Last Words of Christ on the Cross“ mit der Akademie für Alte Musik Berlin (2006) gilt bereits als Referenzaufnahme dieses Werkes. Weitere wichtige und von der Kritik gelobte Aufnahmen umfassen die Veröffentlichung von „Fauré, Requiem“ mit Mitgliedern des Orchestre National de France (2008); „Strauss a cappella“ mit dem Lettischen Rundfunkchor (2009); „Rachmaninoff, Vespers and Liturgy of St John Chrysostome“ mit dem Eric Ericson Chamber Choir (2010), „Manoury Inharmonies“ (2011), „Mendelssohn, Christus et Cantates chorales“ mit dem Orchestre de chambre de Paris (2011). Die Aufnahme von accentus, „Janacek, Brumes d’enfance (Mists of Childhood)“, unter der Leitung von Pieter-Jelle de Boer, wurde im August 2013 veröffentlicht. Die neueste Aufnahme – Mozarts Requiem – erschien im September 2014. Für 2015 plant der Chor, Vokalwerke von Mantovani sowie eine Aufnahme von Glucks Orfeo und Euridice mit Franco Fagioli einzuspielen.
accentus wurde 2002, 2005 und 2008 bei den Victoires de la Musique Classique zum Ensemble des Jahres gewählt.
accentus erhält Unterstützung von der Direction Régionale des Affaires Culturelles d’Île-de-France des französischen Kultur- und Kommunikationsministeriums, wird von der Stadt Paris und der Region Île-de-France subventioniert und erhält zudem Unterstützung von der SACEM. accentus hat eine Residenz an der Opéra de Rouen Haute-Normandie. Konzerte und kulturelle Aktivitäten im Département werden vom Conseil Général des Hauts-de-Seine gefördert. Der cercle des mécènes d’accentus unterstützt speziell die künstlerische Entwicklung des Ensembles.
