Lucas Debargue spielt Mozart, Chopin und Alkan.
Ein Solokonzert in der Philharmonie de Paris
Besetzung
Lucas Debargue — Klavier
Programmhinweise
Der französische Klavier-Virtuose Lucas Debargue bringt seine verfeinerte Musikalität und makellose Technik in ein epochenüberspannendes Programm, das stürmischen Mozart, leidenschaftlichen Chopin und eines der einschüchterndsten Monumente des Klavierrepertoires von Charles-Valentin Alkan… Ein Solo-Recital, das man nicht verpassen sollte, live übertragen aus der wunderschönen Philharmonie de Paris!
Debargue beginnt mit Mozarts Klaviersonate Nr. 8 in a-Moll, einer von nur zwei Moll-Sonaten Mozarts, eine stimmungsvolle und unerbittliche Reflexion von Mozarts Trauer über den Tod seiner Mutter im Jahr 1778. Er setzt fort mit drei Werken von Chopin: der Ballade Nr. 2, deren wiegende F-Dur-Lullaby in furchterregende a-Moll-Stürme übergeht; dem klagenden Präludium Op. 45 in cis-Moll; und der aufsteigenden, majestätischen Polonaise-Fantaisie. Nach der Pause steigt Debargue zu den herkulischen Höhen von Alkans Etüde Op. 39, Nr. 8—dem ersten Satz des Konzerts für Klavier solo—auf, die selten aufgeführt wird (aufgrund ihrer Schwierigkeit) und formal gewagt ist: 1.248 Takte (mehr als die gesamte Beethovensche Hammerklaviersonate) aus ausdauerfordernder, seelenbewegender Musik. Er beendet den Abend mit einem weiteren Chopin-Triptichon, darunter die erhabene Berceuse, die „Heroische“ Polonaise und die großartige Ballade Nr. 4 in f-Moll, ein wahrhaft grandioses Finale in den Händen eines der heute begabtesten und kühnsten Pianisten.
Foto © Xiomara Bender
Lucas Debargue tritt mit freundlicher Genehmigung von Sony Classical auf.
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