Programm

Introduction by Paul Agnew

Claudio Monteverdi, Ottavo Libro de’ Madrigali - Canti Amorosi

Altri canti di Marte e di sua schiera

Ardo, e scoprir, ahi lasso, io non ardisco

Non partir, ritrosetta

Mentre vaga Angioletta

Perché t’en fuggi, o Fillide

Lamento della Ninfa, SV 163

Chi vuol haver felice, e lieto il core

Ninfa, che scalza il piede e sciolta il crine

Dolcissimo usignolo

Vago augelletto che cantando vai

Su su su pastorelli vezzosi

O sia tranquillo il mare o pien d’orgoglio

Ballo delle Ingrate

Les Arts Florissants führen Monteverdi auf: Madrigale, Band VIII - 2. Teil: Amorosi

Die vollständigen Madrigale von Monteverdi – Paul Agnew, Dirigent

Abonnenten

Besetzung

Die blühenden Künste

Paul Agnew  — Dirigent

Miriam Allan  — Sopran (Liebe)

Hannah Morrison  — Sopran (Clorinda, Venus)

Stéphanie Leclercq  — Altistin

Lucile Richardot  — Altistin (Un delle Ingrate)

Paul Agnew  — Tenor

Sean Clayton  — Tenor (Tancredi)

Programmhinweise

Les Arts Florissants und Paul Agnew führen den zweiten Teil des Achten Buches von Monteverdis Madrigalen, der „liebesvollen Madrigale“, im Konzertsaal der Philharmonie 2 in Paris auf.

„Das war ein außergewöhnlich langer Weg, und nun erreichen wir seinen Höhepunkt.“ (Paul Agnew)

Nach vier Jahren, die den Madrigalen Monteverdis gewidmet waren, führen Les Arts Florissants als Höhepunkt dieses Projekts das Achte Buch seiner Madrigale auf, das intensivste und erfolgreichste. Ein Werk der Reife, eine Selbstbetrachtung des virtuosen Komponisten über seine Laufbahn, sind diese letzten Madrigale, die vor seinem Tod veröffentlicht wurden, nach der klassischen Form der polyphonen Musik komponiert. Monteverdi charakterisiert sein Achtetes Buch mit einer barocken und konzertanten Gestalt, mit der begleiteten Monodie: Der Bass ist kontinuierlich, die Melodie wird mit erweiterten Tessituren bereichert. Auf diese Weise enthält die dramatische Aufführung mehr Variationen.

Die Madrigali Amorosi beginnen mit den „Altri canti di Marte“. Kriegsliedverse sind durch Klangintensität gekennzeichnet, Liebesverse durch Feinheit. Die Verse wurden von Giambattista Marino verfasst. Von Petrarca bis Ottavio Rinuccini, neben den Versen von Giovanni Battista Guarini, erscheinen lyrische und pastorale Themen wie glänzende Schmuckstücke dieser kleinen Kantaten. „Il ballo delle ingrate“ schließt diese letzten Madrigale ab, die Verdi nach den Versen von Ottavio Rinuccini komponierte, der Dichter und Dramatiker war.

Ein genauerer Blick: vorgestellte Komponisten

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