Gergiev dirigiert Brahms und Szymanowski – Mit Denis Matsuev und Leonidas Kavakos
Barbican Hall, Barbican Zentrum, London
Besetzung
Programmhinweise
Das London Symphony Orchestra spielt Szymanowski und Brahms unter der Leitung von Valery Gergiev.
Das Konzert beginnt mit Karol Szymanowskis Sinfonie Nr. 4 für Klavier und Orchester, einem der letzten vollendeten Werke des polnischen Komponisten, das seinem Freund, dem großen Pianisten Arthur Rubinstein, gewidmet ist. Die Sinfonie besteht aus drei Sätzen, von denen der letzte von Szymanowski als „manchmal fast orgiastisch“ beschrieben wird, und ist ein Wirbelwind-Tour-de-Force sowohl für den Solisten als auch für das Orchester. Der Abend wird mit einem weiteren Werk von Szymanowski fortgesetzt, dem Violinkonzert Nr. 2, das besonders durch seinen tanzähnlichen letzten Satz mit volkstümlichen Akzenten auffällt. Schließlich schließt Brahms’ Sinfonie Nr. 4 in e-Moll den Abend ab, ein ergreifendes Werk in vier Sätzen. Die Sinfonie beginnt mit einer zerklüfteten Melodie, durchsetzt von springenden Sprüngen und seufzenden Pausen. Zwei Themen, eines feierlich und das andere süßer, wechseln sich im zweiten, ruhigeren Satz ab, und der dritte Satz ruft eine freudige Atmosphäre hervor. Der letzte Satz kehrt jedoch zu einer düsteren Stimmung zurück, mit einem Thema, das nicht weniger als dreißig Mal wiederholt wird und die unerbittliche Natur des Schicksals heraufbeschwört…
