Gabriel Bacquier singt Gluck, Berlioz, Thomas und Ravel.

Mit Jacques Houtmann und dem Orchestre philharmonique de l'ORTF

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Besetzung

Gabriel Bacquier  — Bassbariton

Orchester des ORTF

Jacques Houtmann  — Dirigent

Programmhinweise

Zwischen 1963 und 1971 brachte das Fernsehprogramm Prestige de la musique klassische Musik von der Bühne direkt in die französischen Wohnzimmer und präsentierte die größten Künstler auf der Bühne der Salle Pleyel gemeinsam mit dem ORTF-Orchester (heute bekannt als das Orchestre Philharmonique de Radio France). Dieser Archivfilm aus dem Jahr 1966 zollt einer der prägenden Persönlichkeiten der französischen Oper des 20. Jahrhunderts Tribut: dem berühmten Bariton Gabriel Bacquier.

Der Name Bacquier hallt dank einer unglaublichen Karriere, die in Frankreich begann und weltweit Erfolge feierte, noch immer um die Welt. Schon in jungen Jahren in einem Chor eingeschrieben, begann er seine Gesangsausbildung in seiner Heimatstadt Béziers, bevor er am renommierten Pariser Konservatorium weiterlernte. Angesichts seiner frühen Erfolge in Belgien und Frankreich ist es keine Überraschung, dass ihm bald internationale Anerkennung folgte. Ein entscheidender Moment war 1966, als seine Darstellung des Don Giovanni beim Festival d’Aix-en-Provence – das in ganz Europa ausgestrahlt wurde – ihn zum Star machte. Bacquier, bekannt für seine Vielseitigkeit, brillierte sowohl in französischer als auch in italienischer Oper sowie in der Operette, einem Genre, das ihm besonders am Herzen lag. Seine magnetische Bühnenpräsenz und ausdrucksstarke Kunstfertigkeit machten ihn zu einem der gefragtesten Sänger seiner Generation. In diesem Recital zollt Bacquier Gluck mit dem berühmten „J’ai perdu mon Eurydice“ aus Orphée et Eurydice Tribut und feiert die Brillanz des französischen Repertoires mit Auszügen aus Opern von Berlioz und Thomas. Das Programm endet mit Ravels bezauberndem Triptychon Don Quichotte à Dulcinée, dem letzten Werk des Komponisten – eine passende Präsentation von Bacquiers Wärme, Nuancenreichtum und zeitloser Kunstfertigkeit.

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