Programm

Claude Debussy, Six épigraphes antiques, L. 131, CD. 139

I. Pour invoquer Pan, dieu du vent d'été ("To invoke Pan, god of the summer wind")

II. Pour un tombeau sans nom ("For a nameless tomb")

III. Pour que la nuit soit propice ("In order that the night be propitious")

IV. Pour la danseuse aux crotales ("For the dancer with crotales")

V. Pour l'égyptienne ("For the Egyptian woman")

VI. Pour remercier la pluie au matin ("To thank the morning rain")

Benjamin Britten, Les Illuminations, Op. 18

1. Fanfare

2. Villes

3a and 3b. Phrase and Antique

4. Royauté

5. Marine

6. Interlude

7. Being beauteous

8. Parade

9. Départ

Sergei Rachmaninow, Symphonic Dances, Op. 45

I. Non allegro

II. Andante con moto (Tempo di valse)

III. Lento assai - Allegro vivace

Andris Nelsons dirigiert Debussy, Britten und Rachmaninow — Mit Ian Bostridge

Königliches Concertgebouw-Orchester

Abonnenten

Besetzung

Programmhinweise

Die Six Épigraphes antiques sind sechs Miniaturen für Klavier, die Debussy 1914 komponierte, wobei Teile der Musik bereits 1901 geschrieben wurden, um die Chansons de Bilitis seines Freundes, des Dichters Pierre Louÿs, zu begleiten. 1977 transkribierte der niederländische Komponist Rudolf Escher eine Orchesterfassung, die hier vom Royal Concertgebouw Orchestra unter Andris Nelsons makellos dargeboten wird!

„J'ai seul la clef de cette parade sauvage“ („Ich allein habe den Schlüssel zu dieser wilden Parade“): diese letzte Zeile aus Arthur Rimbauds Gedicht Parade wurde zum strukturierenden Motiv in Benjamin Brittens Zyklus Les Illuminations, der – erst 25 Jahre alt – die Herausforderung annahm, Rimbauds Sammlung von Prosagedichten vertont umzusetzen. Das großartige RCO begleitet den englischen Tenor Ian Bostridge und zollt dem großen englischen Komponisten zu seinem 100. Geburtstag Tribut.

Abschließend rundet ein mitreißendes Spiel von Rachmaninows letztem großen Werk den Abend ab: die selbstreferenzielle und kircheninspiriert Symphonic Dances, voller Nostalgie und üppiger Harmonien.

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