Antal Doráti dirigiert Brahms und Strauss – Mit Paul Badura-Skoda
Nationales Orchester des französischen Rundfunk- und Fernsehens
Besetzung
Programmhinweise
Im Laufe seiner Geschichte hat das Orchestre national de France mit zahlreichen berühmten Dirigenten und Künstlern wie Bernstein, Boulez, Riccardo Muti, Seiji Ozawa, Martha Argerich, Vladimir Ashkenazy, Nelson Freire, Yo-Yo Ma, Menuhin, Mutter, Perlemuter, Richter, Mstislav Rostropovitch, Rubinstein und Isaac Stern zusammengearbeitet. Unter der Leitung von Doráti und in Begleitung des Pianisten Paul Badura-Skoda setzen sie mit diesem äußerst romantischen Konzertprogramm in derselben Tradition fort.
„Der eine weint und der andere lacht“, erklärte der Komponist bezüglich seiner beiden berühmten Orchesterouvertüren. Im Vergleich zur Akademischen Ouvertüre, die eine Art Fantasie ist, ist die auf diesem Programm aufgeführte Tragische Ouvertüre von den tieferen künstlerischen Erkundungen des Komponisten und einer stärkeren Orientierung an der Sonatenform geprägt. Die zweite Hälfte des Programms ist Strauss’ Burleske gewidmet, einem Stück, das zu einer Zeit komponiert wurde, als er in engem Kontakt mit Brahms stand. Das relativ kurze Werk zeigt Ansätze von Strauss’ sich entwickelnder künstlerischer Stimme und weist insbesondere auf Meisterwerke wie Der Rosenkavalier hin.

