Mozarts Klavierquartett Nr. 2 und Ernst von Dohnánys Sextett
Verbier Festival 2008
Besetzung
Julian Rachlin — Violine
Leonard Elschenbroich — Cello
Lawrence Power — Viola
Martin Fröst — Klarinette
Programmhinweise
In einem Konzert des Verbier Festivals 2008 schließen sich zwei talentierte, aber unterschiedliche Musikergruppen dem Pianisten Nicholas Angelich für Aufführungen von zwei Meisterwerken des Kammermusikrepertoires an: Mozarts zweites Klavierquartett und Ernst von Dohnánys Sextett, die 150 Jahre auseinander komponiert wurden, erweiterten beide die Grenzen der Vorstellungskraft und technischen Fähigkeiten von Interpreten und Zuhörern.
Ein seltenes musikalisches Genre während der Wiener Klassik, das Klavierquartett (hier gespielt von Henning Kraggerud, Yuri Bashmet und Miklos Perenyi) wurde von Mozart für den eigenen Gebrauch bei Konzerten komponiert, als Fortsetzung eines Projekts, das ursprünglich von seinem Verleger Hoffmeister in Auftrag gegeben, dann aber wegen der enormen Herausforderungen für Amateurspieler abgebrochen wurde. Julian Rachlin, Leonard Elschenbroich, Lawrence Power, Martin Fröst und David Guerrier schließen sich Angelich für das 1935 entstandene Sextett für Klarinette, Horn, Streichtrio und Klavier von Ernst von Dohnányi an, einem Pianisten, Dirigenten und Komponisten, der stark von Brahms’ deutscher Romantik beeinflusst war, deren Einflüsse sich durch dieses umfangreiche und schöne Werk ziehen.
