Das Amadeus-Quartett spielt Haydn und Mozart.

Aufgenommen in den Jahren 1980-1983

Abonnenten

Besetzung

Amadeus-Quartett

Norbert Brainin  — Violine

Siegmund Nissel  — Violine

Peter Schidlof  — Viola

Martin Lovett  — Cello

Programmhinweise

Vier Jahrzehnte lang, von 1947 bis 1987, dominierte das Amadeus-Quartett die Kammermusikszene in Großbritannien und verbreitete seinen Ruhm allmählich in alle Ecken der Welt. Es war eine erstaunliche Leistung, besonders wenn man bedenkt, dass sich die Besetzung des Ensembles nicht änderte – als der Geiger Peter Shidlof im Spätsommer 1987 plötzlich starb, lösten die anderen die Gruppe sofort auf, anstatt ihn durch jemand anderen zu ersetzen. Nur das Beethoven-Quartett aus Moskau, das einundvierzig Jahre (1923–64) mit denselben Spielern spielte, hat diesen Rekord erreicht.

Als Brainin-Quartett gab das Ensemble am 13. Juli 1947 im Großen Saal des Darlington Hall in Devon sein erstes öffentliches Konzert. Andere Namen, darunter London Vienna Quartet, wurden ausprobiert, bevor Nissel auf den inspirierten Namen Amadeus kam, rechtzeitig für ein triumphales London-Debüt am Samstagnachmittag im Wigmore Hall am 10. Januar 1948. Die bekanntesten nationalen und internationalen Rivalen waren aus dem Weg. Obwohl das Quartettspiel finanziell nicht besonders einträglich war, war es eine gute Zeit, um anzufangen.

Die drei Meisterwerke in diesem Auszug standen im Zentrum des Amadeus-Repertoires. Die Variationen von Haydn-Stücken zeigen den individuellen Klang der Spieler, und das Menuett ist eines von Mozarts feinsten. Alle drei Aufführungen zeugen von der Wärme und Lebendigkeit des Ansatzes des Amadeus-Quartetts zu den Wiener Klassikern.

Ein genauerer Blick: vorgestellte Komponisten

medici.tv

Die weltweit führende Plattform für klassische Musik: Erleben Sie atemberaubende Live-Übertragungen aus den renommiertesten Konzertsälen der Welt sowie Tausende Konzerte, Opern, Ballette und vieles mehr in unserer Mediathek!

Unsere Programme

Mehr erfahren

Nützliche Links

Folgen Sie uns

© MUSEEC SAS 2026. Mit Unterstützung von Creative Europe – MEDIA Programm der Europäischen Union und dem CNC.

Europe mediaCNC