Ein Sommernachtstraum von George Balanchine, Musik von Mendelssohn
Eleonora Abbagnato (Titania), Paul Marque (Oberon), Fanny Gorse (Helena) — Pariser Opernballett
Besetzung
George Balanchine — Choreograf
Christian Lacroix — Bühnenbildner, Kostümbildner(in)
Jennifer Tipton — Beleuchtung
Eleonora Abbagnato — Titania
Paul Marque — Oberon
Fanny Gorse — Helena
Laëtitia Pujol — Hermia
Alessio Carbone — Lysander
Programmhinweise
Zahlreiche Choreografen haben in den Werken des Barden Inspiration gesucht, darunter der große Jean-Georges Noverre, Verfechter des expressiven ballet d'action, und Marius Petipa, der als Erster Mendelssohns Bühnenmusik zur Begleitung einer Inszenierung von Ein Sommernachtstraum verwendete. Der legendäre George Balanchine, der die Mendelssohn-Partitur ebenfalls liebte, wagte sich 1962 an diese Aufgabe und schuf diese berühmte Choreografie für das New York City Ballet—textgetreu und zugleich mit subtilen Anklängen an die Pantomime. Balanchines Ein Sommernachtstraum erzählt die komische Liebesgeschichte in zwei atemberaubenden Akten.
Theseus, der Herzog von Athen, und Hippolyta, Königin der Amazonen (getanzt von der faszinierenden Alice Renavand), geraten in einen Streit zwischen dem König und der Königin der Feen, Oberon und Titania. Als der schelmische Puck mit einem Liebestrank und einer Truppe von Amateurdarstellern ins Geschehen eingreift, ist alles möglich… Diese höchst unterhaltsame, prachtvoll gestaltete Produktion des Pariser Opernballetts profitiert ebenso von ihrer Shakespeare-Quelle und Balanchines Choreografie wie von den atemberaubenden Bühnenbildern und Kostümen des weltberühmten Modedesigners Christian Lacroix, die zusammen eine traumhafte, bezaubernde und wunderbar mitreißende Atmosphäre schaffen.
Foto © Agathe Poupeney - OnP
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