Tschaikowskys Sinfonie Nr. 6 „Pathétique“ war das letzte symphonische Werk des russischen Meisters. Er dirigierte die Uraufführung selbst am 16. Oktober 1893, jedoch auf eine unbeholfene Weise, die das Publikum nicht überzeugte. Das Werk wurde einige Wochen später unter der Leitung von Eduard Nápravník erneut aufgeführt und war erfolgreich, doch Tschaikowsky war bereits verstorben, und das Werk offenbarte eine neue Dimension: Sein prophetischer Charakter, der den tragischen Tod seines Schöpfers ankündigte, zeigte sich in all seiner fatalen Pracht. Tschaikowskys Sechste ist ein absolut atemberaubendes Meisterwerk. Es scheint eine Art autobiografische Synthese zu sein, die das Leben des Komponisten in lebendigen Farben erzählt, von seinen schönsten Tagen bis zu seinen dunkelsten Momenten. Hören Sie diese Sinfonie auf medici.tv und begeben Sie sich auf eine emotionale Achterbahnfahrt zusammen mit Ensembles wie den Wiener Philharmonikern unter Herbert von Karajan!
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Tschaikowskys Symphonie Nr. 6 „Pathétique“ in h-Moll ist in mehr als einer Hinsicht ein bemerkenswertes Werk. Erstens ist sie die einzige von Tschaikowskys Symphonien (und eines der sehr seltenen Werke des symphonischen Repertoires), deren letzter Satz ein Adagio ist und kein „lautes Allegro“, wie es der Komponist selbst ausdrückte. Tschaikowskys Symphonie Nr. 6 „Pathétique“ in h-Moll hat eine interessante Hintergrundgeschichte: Während der Komposition schien der Autor eine prophetische Vision seines Todes gehabt zu haben. Diese Perspektive unterstreicht das Werk stark. Die echten emotionalen Achterbahnfahrten des ersten Satzes, die Einbindung von Anklängen an orthodoxe Kirchenmusik, das unvergleichliche Thema des Fatum, das dem Komponisten sehr am Herzen lag und auch ein unvermeidliches Schicksal darstellt, gegen das der Mensch nicht ankämpfen kann, sowie das herzzerreißende finale Adagio machen die Symphonie Nr. 6 „Pathétique“ zu einer Art retrospektiver Autobiografie Tschaikowskys. Der Komponist leitete die Uraufführung der Sechsten am 16. Oktober 1893, doch seine wenig überzeugende Dirigierweise ehrte dieses symphonische Meisterwerk nicht angemessen. Einige Wochen später wurde sie unter der Leitung des talentierten Eduard Nápravník erneut aufgeführt und erhielt eine viel wärmere Resonanz. Leider war Tschaikowsky bereits verstorben (offiziell an Cholera, doch Zeitzeugen vermuten, es könnte Selbstmord gewesen sein). Die funerale Aura, die die Symphonie Nr. 6 umgibt, trat deutlicher denn je hervor…