Ein herausragendes Werk im Cellorepertoire, krönt dieses Konzert Dvořáks Karriere mit Virtuosität, spürbarer Emotion und ausgeprägtem Romantizismus in jedem Moment. Es durchquert die Feierlichkeit des ersten Satzes, die Zärtlichkeit des Adagio, die gemurmelte Wiederholung einer melancholischen Melodie und das fesselnde Fortissimo des Finales. Das Konzert in h-Moll, Op. 104, hat sich den Titel „König“ unter den Cellokonzerten verdient. Und dabei dachte Dvořák ursprünglich, dieses Instrument sei für ein Solokonzert ungeeignet und nur für das Orchester geeignet! Er änderte seine Meinung in den USA, nachdem er ein anderes Konzert von Victor Herbert gehört hatte (der auch der erste Cellist in Dvořáks Symphonie aus der Neuen Welt war), das möglicherweise auch Dvořáks Wahl der Tonart in seinem eigenen Konzert inspiriert haben könnte. Entstanden aus einer Mischung amerikanischer und europäischer Einflüsse, gilt Dvořáks Cellokonzert weithin als eine der größten Kompositionen des tschechischen Komponisten.
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Dvořáks Cellokonzert Nr. 2 wurde 1896 in London uraufgeführt. Nachdem er das Cellokonzert Nr. 2 in h-Moll gehört hatte, soll Brahms gesagt haben: „Wenn ich gewusst hätte, dass es möglich ist, ein solches Konzert für das Cello zu komponieren, hätte ich es selbst versucht!“ Dvořáks Konzert ist die wahre Krönung seiner Karriere, sein höchstes Werk. Der erste Satz, edel und feierlich, mit dem Titel „Der König“ – steht im Gegensatz zur melancholischen Melodie des dritten Satzes Lasst mich allein („Lass mich allein“). Diese geflüsterte Reprise ist eine Hommage an Dvořáks Schwägerin, die einst vom Komponisten geliebt wurde und nur wenige Tage nach der Komposition des Cellokonzerts Nr. 2 verstarb. Das Orchester endet mit einem pulsierenden und entflammten Finale – eines der majestätischsten im Repertoire – dessen Kraft unweigerlich beeindruckt. Kommen Sie und zollen Sie dem König aller Cellokonzerte Tribut: Hören Sie die beste Interpretation von Dvořáks Cellokonzert Nr. 2 auf medici.tv!