Weinbergs Der Idiot
Salzburger Festspiele 2024 — Mit den Wiener Philharmonikern, Krzysztof Warlikowski (Regisseur), Mirga Gražinytė-Tyla (Dirigentin), Bogdan Volkov (Myshkin), Aušrinė Stundytė (Nastasya Filippovna) …
Besetzung
Krzysztof Warlikowski — Bühnenregisseur
Malgorzata Szczęśniak — Bühnenbilder und Kostüme
Felice Ross — Beleuchtung
Kamil Polak — Video
Claude Bardouil — Choreograf
Christian Longchamp — Dramaturgie
Bogdan Volkov — Prinz Lew Nikolajewitsch Myschkin
Aušrinė Stundytė — Nastasya Filippovna Barashkova
Programmhinweise
"Es gibt Zeiten," schreibt Shirley Apthorp in einer Fünf-Sterne-Kritik für die Financial Times, "in denen man das Opernhaus sprachlos verlässt. Wenn die Kombination aus Text, Musik, Bewegung und Bildsprache ein solch komplexes Perfektionsniveau erreicht, dass man keine Worte für das findet, was man fühlt… The Idiot ist so gut, dass es weh tut. Sehen Sie es, wenn Sie können." Auf medici.tv können Sie diese Produktion, die "alles richtig macht", ansehen und immer wieder anschauen!
In dieser neuen Inszenierung des Salzburger Festspiels 2024 bietet der renommierte Regisseur Krzysztof Warlikowski eine originelle Mise-en-Scène von Mieczysław Weinbergs weniger bekanntem Juwel The Idiot, mit dem ukrainischen Tenor Bogdan Volkov als dem zarten Fürsten Myshkin — ein Mann, dessen tiefgründige Güte von der russischen Oberschicht des 19. Jahrhunderts grausam missverstanden wird — neben der litauischen Sopranistin Aušrinė Stundytė als der gequälten und schönen Nastasia Filippovna. Weinbergs Partitur wird vom weltklasse Wiener Philharmoniker zum Leben erweckt, die hier von der wunderbaren litauischen Dirigentin Mirga Gražinytė-Tyla mit einer "Beherrschung und Raffinesse weit über ihr Alter hinaus" geleitet werden.
In den 1980er Jahren geschrieben, ist Weinbergs The Idiot eine brillante Adaption des Romans von Fjodor Dostojewski. Der polnisch-sowjetische Komponist, ein langjähriger Freund von Schostakowitsch, schuf seine letzte große Oper nach einem Libretto von Alexander Medvedev, das die dichte und komplexe Intrige dieses bekannten Meisterwerks der russischen Literatur bewundernswert einfängt.
Foto © Salzburger Festspiele / Bernd Uhlig
