Wagners Götterdämmerung

Der komplette Ring-Zyklus an der Oper Zürich

Abonnenten

Besetzung

Andreas Homoki  — Produzent

Christian Schmidt  — Szenenbild und Kostümdesign

Florian Schaaf  — Künstlerischer Bühnenbildner

Halte Burkhalter  — Videodesigner

Franck Evin  — Beleuchtungsdesigner

Werner Hintze  — Dramaturgie

Beate Breidenbach  — Dramaturgie

Klaus Florian Vogt  — Siegfried

Programmhinweise

Entdecken Sie Der Ring—Wagners epische vierteilige Opernsaga—genau so, wie es der Komponist beabsichtigte! Nachdem Wagners monumentaler Zyklus Der Ring des Nibelungen in den letzten vier Jahren einzeln im Opernhaus Zürich präsentiert wurde, wird er nun in einem einmaligen Ereignis live in seiner Gesamtheit aufgeführt, das Bachtrack als „dramatisches Musikmachen vom Feinsten“ beschreibt. In den Händen von Generalmusikdirektor Gianandrea Noseda und Regisseur Andreas Homoki wird Wagners Mythos als „eine dysfunktionale Familie von Göttern“ (The Independent) in einer ausgefeilten, aber unprätentiösen Inszenierung dargestellt, die die Menschlichkeit der Figuren hervorhebt, die in allen vier Opern von derselben außergewöhnlichen Sängerbesetzung verkörpert werden.

Wagners Der Ring des Nibelungen schöpft Inspiration aus der nordischen Mythologie und germanischer Legenden. Mit diesem Originalzyklus schuf er ein großes opernhaftes Universum voller außergewöhnlicher Geschichten über einen mächtigen, verfluchten Ring und seine Rolle im Konflikt zwischen Göttern und Sterblichen. Götterdämmerung („Die Dämmerung der Götter“) ist die abschließende Oper des Zyklus. 

Nach den Ereignissen in Siegfried erfahren die Geschwister Gunther und Gutrune (Erben eines großen Königreichs) von Brünnhildes Adel und Siegfrieds Heldentum und schmieden einen Plan, sie zu ihren jeweiligen Partnern zu machen. Siegfried, auf der Suche nach neuen Abenteuern, kommt in die Nähe des Palastes und wird herzlich empfangen. Nachdem er einen Zaubertrank getrunken hat, vergisst er Brünnhilde und verliebt sich in Gutrune. Um Gutrune zu heiraten, muss Siegfried zuerst Brünnhilde (die noch vom ewigen Feuer bewacht wird und den Ring als Zeichen seiner Liebe besitzt) für Gunther sichern. Verkleidet gelingt es ihm, Brünnhilde zu Gunther zu bringen. Bei der Doppelhochzeit erkennt Brünnhilde Siegfried und offenbart ihre frühere Beziehung. Um seine Ehre zu wahren, tötet Gunther ihn. Brünnhilde erfährt von dem Trank und vergibt Siegfried. Sie gibt den Ring an den Rhein zurück, und diese Handlung hebt den Fluch auf, wodurch die Ära der Götter und ihrer Macht für immer endet. In der abschließenden Szene der Oper springt Brünnhilde auf Siegfrieds Scheiterhaufen und vereint sich mit ihm in den Flammen von Liebe und Tod.

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