Wagners Das Rheingold
Der komplette Ring-Zyklus an der Oper Zürich
Besetzung
Andreas Homoki — Produzent
Christian Schmidt — Szenenbild und Kostümdesign
Florian Schaaf — Künstlerischer Bühnenbildner
Franck Evin — Beleuchtungsdesigner
Beate Breidenbach — Dramaturgie
Werner Hintze — Dramaturgie
Tomasz Konieczny — Wotan
Xiaomeng Zhang — Donner
Programmhinweise
Entdecken Sie Der Ring—Wagners epische vierteilige Opernsaga—genau so, wie es der Komponist beabsichtigte! Nachdem Wagner’s monumentaler Zyklus Der Ring des Nibelungen in den letzten vier Jahren einzeln im Opernhaus Zürich präsentiert wurde, wird er nun in einem einmaligen Ereignis live in seiner Gesamtheit aufgeführt, das Bachtrack als „dramatisches Musikmachen vom Feinsten“ beschreibt. In den Händen von Generalmusikdirektor Gianandrea Noseda und Regisseur Andreas Homoki wird Wagners Mythos als „eine dysfunktionale Familie von Göttern“ (The Independent) in einer ausgefeilten, aber unprätentiösen Inszenierung dargestellt, die die Menschlichkeit der Figuren hervorhebt, die von derselben außergewöhnlichen Sängerbesetzung in allen vier Opern verkörpert werden.
Wagners Der Ring des Nibelungen schöpft Inspiration aus der nordischen Mythologie und germanischer Sage. Mit diesem Originalzyklus schuf er ein großes opernhaftes Universum voller außergewöhnlicher Geschichten über einen mächtigen, verfluchten Ring und seine Rolle im Konflikt zwischen Göttern und Sterblichen. Was genau ist ein Nibelung? Denken Sie an Gollum in Der Herr der Ringe und Sie liegen nicht weit daneben! Sowohl Wagner als auch Tolkien ließen sich von ähnlichen Quellen inspirieren, und beide erzählen Geschichten über die Entdeckung eines begehrten Schatzes, der unweigerlich Unheil über seinen Träger bringt. In Das Rheingold, der ersten Oper der Reihe, zeigt Wagner, wie das böse Wesen Alberich Gold aus dem Rhein stiehlt und einen mächtigen Ring schmiedet, den er verflucht und der allen, die ihn besitzen, ewiges Unglück bringt. Dieser Ring wird später von Wotan, dem König der Götter, an sich genommen, wodurch die turbulente Reise des Rings der Nibelungen und seiner Träger in Gang gesetzt wird...
