Verdis Ein Maskenball
Liliana Cavani (Regisseurin), Riccardo Muti (Dirigent) – Mit Salvatore Licitra (Riccardo), Maria Guleghina (Amelia) – Teatro alla Scala
Besetzung
Liliana Cavani — Bühnenregisseur
Dante Ferretti — Bühnenbildner, Beleuchtung
Gabriella Pescucci — Kostümbildner
Mischa van Hoecke — Choreograf
Salvatore Licitra — Riccardo
Bruno Caproni — Renato
Maria Guleghina — Amelia
Mariana Pentcheva — Ulrica
Programmhinweise
Transportiert vom Dirigentenstab Riccardo Mutis und den besten Sängern, ein denkwürdiger Maskenball an der Scala in Mailand.
Unter der Leitung von Riccardo Muti, dem Maestro der Scala in Mailand für zwanzig Jahre (1986 bis 2005), entfaltet sich das verdianische Melodrama vor unseren Augen, inszeniert von Liliana Cavani. Diese Produktion, die 2001 live aufgenommen wurde, ist zeitlos, wobei Cavanis Ansatz der einer ewigen Tradition entspricht: Pappmaché- und Kostüme aus der Epoche triumphieren, als wollten sie beweisen, dass sich an der Scala nichts ändert.
Musikalische Exzellenz steht wie gewohnt im Vordergrund: Zu Beginn wird die Rolle des Riccardo vom wunderbaren Salvatore Licitra gespielt, der seine Karriere als Tenor genau mit einem Maskenball in Parma im Jahr 1998 begann. Maria Guleghina hingegen spielt eine außergewöhnlich gute Amelia. Das Orchester und der Chor der Scala sowie alle Solisten werden von Riccardo Mutis leidenschaftlicher und nuancierter Leitung mitgerissen, was erneut beweist, welch großartiger Verdianer er ist.
Libretto von Antonio Somma, basierend auf Gustave III ou Le bal masqué von Eugenio Scribe
