Tschaikowskys Eugen Onegin
Laurent Pelly (Regisseur), Alain Altinoglu (Dirigent) — Mit Stéphane Degout (Eugen Onegin), Bernadetta Grabias (Larina), Sally Matthews (Tatjana) …
Besetzung
Laurent Pelly — Bühnenregisseur, Kostüme
Massimo Troncanetti — Bühnenbildner
Marco Giusti — Beleuchtung
Lionel Hoche — Choreograf
Jean-Jacques Delmotte — Assistent/in Kostümdesigner/in
Bernadetta Grabias — Larina
Sally Matthews — Tatyana
Lilly Jørstad — Olga
Programmhinweise
Pushkins Versroman von 1830, Eugen Onegin, ist ein Monument der russischen Literatur, gleichermaßen eine beißende Satire auf eine Gesellschaft im Griff der Langeweile sowie ein weitreichendes Melodrama. Im Jahr 1881 verwandelte Tschaikowski dieses literarische Fundament in eine Reihe von „lyrischen Szenen“, mit Musik, die die Emotionen der Charaktere tief ausdrückt und dem Orchester erlaubt, durch subtile, obsessive Themen eine einheitliche Opernsprache zu schaffen. Nach weiteren erfolgreichen Ausflügen in das russische Opernrepertoire führt Alain Altinoglu das La Monnaie Symphonieorchester meisterhaft in dieser typischen Tschaikowski-Partitur, während Laurent Pellys Inszenierung das Drama frustrierter, zutiefst menschlicher Figuren, die den Launen des Schicksals ausgeliefert sind, hervorhebt, angeführt von einem hervorragenden Stéphane Degout in der Titelrolle.
Foto © Karl Forster
