Giordanos Sibirien
Roberto Andò (Regisseur), Gianandrea Noseda (Dirigent) – Mit Sonya Yoncheva (Stephana), Giorgi Sturua (Vassili), George Petean (Gleby)...
Besetzung
Roberto Andò — Bühnenregisseur
Gianni Carluccio — Bühnenbildner, Beleuchtungsdesigner
Nanà Cecchi — Kostümbildner
Luca Scarzella — Videodesigner
Programmhinweise
„Dann genieße die Sonne, wenn es ein sonniger Tag ist. Genieße den Mond, wenn es einen Mond gibt. Es gibt Leben auch im Tod, auch für dich.“ Nicht eine Orchesterouvertüre, sondern diese unheilvollen Worte, gesungen von einem Männerchor, setzen den makabren Ton von Umberto Giordanos Dreiakter-Oper Siberia. Nach der Uraufführung an der Mailänder Scala im Jahr 1903 wurde das Werk nur wenige Male aufgeführt und blieb bis zum Ende des 20. Jahrhunderts relativ unbekannt. Hier schließt sich die bulgarische Sopranistin Sonya Yoncheva 2022 dem Maggio Musicale Fiorentino für Roberto Andòs schaurige Inszenierung an, die in der stalinistischen Sowjetunion spielt.
In drei herzzerreißenden Akten mit den Titeln „Die Frau,“ „Der Liebhaber,“ und „Die Heldin“ entfaltet sich auf der Bühne in Florenz eine bewegende Geschichte: Die Geliebte des Prinzen, Stephana, verliebt sich in Leutnant Vassili und folgt ihm in ein Arbeitslager, wo ihr Plan, mit ihrem Geliebten zu fliehen, zu ihrem eigenen tragischen Schicksal führt…
