Ravels L'Heure espagnole und Puccinis Gianni Schicchi

Zwei beliebte Einakter-Opern im Palau de les Arts Reina Sofía in Valencia, inszeniert von Moshe Leiser und Patrice Caurier.

Abonnenten

Besetzung

Moshe Leiser  — Bühnenregisseur

Patrice Caurier  — Bühnenregisseur

Alain Lagarde  — Bühnenbildner

Agostino Cavalca  — Kostümbildner(in)

Christophe Forey  — Beleuchtungsdesigner

Die spanische Stunde:

Ève-Maud Hubeaux  — Concepción

Iván Ayón-Rivas  — Gonzalve

Programmhinweise

Genießen Sie einen aufregenden opernhaften Doppelabend — Ravels L’Heure espagnole, aufgeführt im Jahr des 150. Geburtstagsjubiläums von Ravel, und Puccinis Gianni Schicchi — vom preisgekrönten Duo Moshe Leiser und Patrice Caurier im prächtigen Palau de les Arts Reina Sofía in Valencia! Der mit Stars besetzte Cast umfasst die renommierte Mezzosopranistin Eve-Maud Hubeaux und die Sopranistin Marina Monzó sowie den gefeierten Bariton Ambrogio Maestri und den Tenor Iván Ayón Rivas, die unter dem meisterhaften Dirigat von Michele Spotti auftreten.

Erstmals aufgeführt an der Opéra Comique in Paris im Mai 1911, ist L’Heure espagnole eine komische Oper in einem Akt, die den romantischen Eskapaden der Frau eines Uhrmachers folgt, während ihr Mann damit beschäftigt ist, die Uhren der Stadt aufzuziehen. Als meisterhafter Orchestrator durchdrang Ravel das Werk mit spanischen Tanzrhythmen — Jota, Malagueña, Fandango, Habanera —, um eine verspielte, heitere Atmosphäre zu schaffen. Der Komponist verteidigte den gewagten Charakter des Werks in einem offenen Brief an Le Figaro: „Ich suche, dem italienischen opera buffa neues Leben einzuhauchen, aber nur in seinem Prinzip. Wie sein einziger Vorfahr, The Marriage von Mussorgsky, ist L’Heure espagnole eine musikalische Komödie.“ Gianni Schicchi ist ein perfektes Beispiel für die opera buffa. Es ist die einzige Komödie im gesamten Werk Puccinis sowie seine einzige Oper, die auf einer italienischen Vorlage basiert (eine Episode aus Dantes Inferno). Üppige Orchestrierung und lyrische Passagen — einschließlich Laurettas berühmter Arie „O mio babbino caro“ — kontrastieren mit harmonischer Dissonanz und ergänzen das schnelle, sich ständig wandelnde Tempo des Werks.

Foto © Miguel Lorenzo / Mikel Ponce / Les Arts

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