Debussys Pelléas und Mélisande

Dmitri Tcherniakov (Regisseur), Alain Altinoglu (Dirigent) – Mit Jacques Imbrailo (Pelléas), Corinne Winters (Mélisande), Kyle Ketelsen (Golaud), Brindley Sherratt (Arkel)...

Abonnenten

Besetzung

Dmitri Tcherniakov  — Bühnenregisseur

Elena Zaytseva  — Kostümbildner(in)

Gleb Filshtinsky  — Beleuchtung

Halte Burkhalter  — Video

Beate Breidenbach  — Dramaturgie

Jacques Imbrailo  — Pelléas

Corinne Winters  — Mélisande

Kyle Ketelsen  — Golaud

Programmhinweise

Der Ikonoklast Dmitri Tcherniakov, vierfacher Gewinner des renommierten russischen Golden Mask Awards, ist einer der aufregendsten Regisseure der Gegenwart, der kanonische Werke geschickt neu kontextualisiert und das Publikum dazu anregt, sich mit vertrautem Material auf ungewohnte Weise auseinanderzusetzen. Ein Jahr vor seiner Inszenierung von Carmen im Jahr 2017, die die Handlung als Rollenspielübung für einen Mann mit sexueller Dysfunktion neu interpretierte, widmete er sich Debussys Pelléas et Mélisande, „dem Meisterwerk des französischen Symbolismus“ (Grove Music), aus einem anderen psychologischen Blickwinkel.

In dieser auffallend modernen Produktion von 2016 aus dem Opernhaus Zürich verlegt Tcherniakov die Intrige der Oper vom Wald und Schloss ins Wohnzimmer und psychiatrische Büro. Die Liebesgeschichte des Originals bleibt fesselnd, doch Tcherniakov bringt ein unerwartetes psychologisches Element in sein mise en scène, mit Prinz Golaud als Psychiater und Mélisande als junge Frau, die an PTBS leidet. So haben Sie Pelléas noch nie gesehen!

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