Programm

Jacques Offenbach, Orpheus in the Underworld

Part I

Part II

Part III

Part IV

Offenbachs Orpheus in der Unterwelt

Opéra-Bouffe inszeniert von Laurent Pelly, dirigiert von Marc Minkowski – Mit Natalie Dessay und Yann Beuron (Lyon, 1998)

Abonnenten

Besetzung

Laurent Pelly  — Bühnenregisseur

Agathe Melinand  — Neufassung der Dialoge

Chantal Thomas  — Bühnenbildner

Michel Dussarat  — Kostümbildner(in)

Laurent Pelly  — Kostümbildner(in)

Dominique Boivin  — Choreograf

Joël Adam  — Beleuchtung

Natalie Dessay  — Eurydike

Programmhinweise

In seiner berühmten „Opéra bouffe“ Orpheus in der Unterwelt erkundet Jacques Offenbach auf komische Weise die tragische Geschichte der Liebenden Orpheus und Eurydike. Hier wird sie von Laurent Pelly an der Opéra National de Lyon inszeniert und von Natalie Dessay (Eurydike) und Yann Beuron (Orpheus) aufgeführt.

In dieser lustigen Version des antiken Mythos von Orphée scheint seine hochberühmte Klage „Ich habe meine Eurydike verloren“ ein Siegesruf zu sein... In dieser Oper, komponiert nach einem Libretto von Hector Crémieux und Ludovic Halévy, die 1858 im Théâtre des Bouffes-Parisiens uraufgeführt wurde, erwecken Offenbach und die Librettisten die Figuren auf höchst humorvolle Weise zum Leben.

Es ist die Geschichte eines häuslichen Streits zwischen den verbitterten Liebenden Eurydike und Orpheus: Eurydike hat Orpheus’ musikalisches Talent satt, doch sie können sich nicht trennen. Deshalb beschließt Orpheus, den Hirten Aristaeus – der selbst Pluto in Verkleidung ist – um Hilfe zu bitten. Er möchte, dass dieser Eurydike verführt, um sie in eine Falle zu locken. Eurydike stirbt und gelangt in die Unterwelt. Alles ist zum Besten in der besten aller möglichen Welten, doch die öffentliche Meinung kommt, um Orpheus zu moralisieren: Er muss seine Ehre retten, indem er Eurydike rettet...

Die fantasievolle Inszenierung hebt Offenbachs Genie und Humor perfekt hervor: Er war tatsächlich der Komponist, der das Genre der französischen „opéra bouffe“ begründete. Natalie Dessay und Yann Beuron führen diese Oper mit ausdrucksstarken Stimmen und einer schönen Bühnenpräsenz bemerkenswert auf. Sie verwandeln diesen häuslichen Streit wirklich in eine lustige Geschichte.

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