Mozarts Così fan tutte
Benedict Andrews (Regisseur), Vladimir Jurowski (Dirigent) — Mit Louise Alder (Fiordiligi), Avery Amereau (Dorabella), Sebastian Kohlhepp (Ferrando)...
Besetzung
Benedict Andrews — Bühnenregisseur
Magda Willi — Bühnenbildner
Victoria Behr — Kostümbildner(in)
Mark Van Denesse — Beleuchtung
Katja Leclerc — Dramaturgie
Louise Alder — Fiordiligi
Avery Amereau — Dorabella
Konstantin Krimmel — Guilelmo
Programmhinweise
Così fan tutte ist der letzte Teil einer der fruchtbarsten und am meisten bewunderten künstlerischen Partnerschaften—die legendäre Zusammenarbeit zwischen Lorenzo Da Ponte, kaiserlicher Dichter am Wiener Hof, und Mozart, dem in Salzburg geborenen Genie, den Da Ponte „jenen berühmtesten Vater der Harmonie“ nannte. Das Zusammentreffen ihrer Talente führte zu drei komischen Opern, die alle einen unauslöschlichen Eindruck in der Musikgeschichte hinterließen: Die Hochzeit des Figaro, Don Giovanni und Così fan tutte.
Oft missverstanden als weniger humorvoll als Figaro und weniger dramatisch als Don Giovanni, ist Così fan tutte vielleicht eher eine Oper für Musikliebhaber als für Opernliebhaber, was nicht zuletzt an ihrem unbestreitbar erhabenen Partitur liegt. Eine einfühlsame mise en scène der Komplexität menschlicher Beziehungen, befreit von sentimentalen Übertreibungen, liegt die wahre Komik des Werks in Mozarts spielerischem Spott über die überhöhten, frivolen Leidenschaften der opera seria—während er zugleich Momente feuriger Bravour schuf, wie in den Arien der Fiordiligi, und Momente wahrhaft romantischer Schönheit wie das unvergessliche Trio Soave sia il vento.
In dieser neuen Produktion der Bayerischen Staatsoper, inszeniert von Benedict Andrews, liegt der Fokus genau auf der überbordenden Überschwänglichkeit der Gefühle der Figuren. Dirigent Vladimir Jurowski leitet das stets makellose Bayerische Staatsorchester, während ein Traumensemble die Schönheit von Mozarts Melodien und Da Pontes Libretto hervorbringt, darunter die Sopranistin Louise Alder in der begehrten Rolle der Fiordiligi.
Christian Gerhaher tritt mit freundlicher Genehmigung von Sony Classical, einem Label von Sony Music Entertainment, auf.
Foto © Wilfried Hösl
