Programm

Wolfgang Amadeus Mozart, Zaide, K. 344

Introduction : First Interlude from "Thamos, König von Aegypten", K. 345

I, 1 - Oud improvisation

I, 1 - Oud adaptation of the Choir "Brüder, lasst uns lustig sein"

I, 1 - No. 1 Choir "Brüder, lasst uns lustig sein"

I, 2 - No. 2 Gomatz's suffering, Wordless Melodrama

I, 3: "Ruhe sanft"

I, 3 - No. 4 Aria "Rase, Schicksal"

I, 3 - Second Interlude from "Thamos, König von Aegypten", K. 345

I, 3 - No. 5 Duet "Meine Seele hüpft vor Freuden"

I, 4 - No. 6 Aria "Herr und Freund, wie dank’ ich dir"

I, 5 - No. 7 Aria "Nur mutig, mein Herze, versuche dein Glück"

I, 6 - No. 8 Trio "O, selige Wonne"

II, 1 - No. 9 Melodrama "Zaide entflohen!"

II, 1 - No. 9 Aria "Der stolze Löw’"

II, 3 - No. 10 Aria "Wer hungrig bei der Tafel sitzt"

II, 4 - Third Interlude from "Thamos, König von Aegypten", K. 345

II, 4 - No. 11 Aria "Ich bin so bös’ als gut"

II, 5 - No. 12 Aria "Trostlos schluchzet Philomele"

II, 6 - No. 13 Aria "Tiger! Wetze nur die Klauen"

II, 7 - Fourth Interlude from "Thamos, König von Aegypten", K. 345

II, 7 - No. 14 Aria "Ihr Mächtigen seht ungerührt"

II, 7 - Fifth Interlude from "Thamos, König von Aegypten", K. 345

II, 7 - No. 15 Quartet "Freundin, stille deine Tränen"

Mozarts Zaide

Peter Sellars (Regisseur), Louis Langrée (Dirigent) – Mit Russell Thomas (Sultan Soliman), Morris Robinson (Osmin), Ekaterina Lekhina (Zaide) – Festival d’Aix-en-Provence

Abonnenten

Besetzung

Peter Sellars  — Bühnenregisseur

Ekaterina Lekhina  — Zaide

Sean Panikkar  — Gomatz

Alfred Walker  — Allazim

Russell Thomas  — Sultan Soliman

Morris Robinson  — Osmin

Camerata Salzburg

Louis Langrée  — Dirigent

Programmhinweise

Zaide, die unvollendete Oper von Mozart, in einer Inszenierung unter der Regie von Peter Sellars, die beim Festival in Aix-en-Provence 2008 im Mittelpunkt der Kontroverse stand.

Komponiert im Jahr 1780, zwei Jahre vor Die Entführung aus dem Serail, enthält Zaide Melodien von unglaublicher Erfindungskraft. Der Oper fehlen eine Ouvertüre, ein Finale und viele gesprochene Dialoge, doch die fehlenden Elemente ermöglichten es Sellars, das Werk zu erweitern und in ein großes Manifest gegen die Sklaverei zu verwandeln. Sellars’ Vision löste einen Skandal aus, wie zuvor bereits in Wien und London, doch der Cour de l’Archevêché hat schon viele Skandale erlebt.

Die Oper wird von Russel Thomas (Sultan Soliman), Ekaterina Lekhina (Zaide) und Sean Panikar (Gomatz) gespielt und steht unter der Leitung von Louis Langrée mit der Salzburg Camerata. Sellars’ Regieassistent sagte zur Aufführung: „Sie werden diese Vision wahrscheinlich nicht teilen, Sie könnten schockiert sein oder sogar gleichgültig gegenüber unserem zeitgenössischen Ansatz bleiben, doch es ist ein Geschenk, und wir hoffen, dass Sie es mit offenen Armen und offenem Geist aufnehmen werden.“

Ein genauerer Blick: vorgestellte Komponisten

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