Programm

Wolfgang Amadeus Mozart, Così fan tutte, K. 588

Ouverture

I: "La mia Dorabella"

I: "È la fede delle femmine"

I: "Ah, guarda, sorella"

I: "Sento, o Dio"

I: "Soave sia il vento"

I: "In uomini, in soldati"

I: "Alla bella Despinetta"

I: "Non siate ritrosi"

I: "Un’aura amorosa"

I: "Ah, che tutto"

I: "Eccovi un medico"

I: "Dove son"

I: "Dammi un bacio"

II: "Andate là"

II: "Una donna a quindici anni"

II: "Prenderò quel brunettino"

II: "Secondate, aurette amiche"

II: "La mano a me date"

II: "Il core vi dono"

II: "Per pietà, ben mio, perdona"

II: "Donne mie, la fate"

II: "Tradito, schernito"

II: "È amore un ladroncello"

II: "Fra gli amplessi"

II: "Tutti accusan le donne"

II: "Benedetti I doppi coniugi"

II: "E nel tuo"

II: "Sani e salvi agli amplessi amorosi"

II: "Fortunato"

Mozarts Così fan tutte

Claus Guth (Regisseur), Daniel Barenboim (Dirigent) — Mit Rolando Villazón (Ferrando), Maria Bengtsson (Fiordiligi), Katija Dragojevic (Dorabella), Adam Plachetka (Guglielmo) ...

Abonnenten

Besetzung

Claus Guth  — Bühnenregisseur

Maria Bengtsson  — Fiordiligi

Katija Dragojevic  — Dorabella

Adam Plachetka  — Guglielmo

Rolando Villazón  — Ferrando

Serena Malfi  — Despina

Michele Pertusi  — Don Alfonso

Orchester des Teatro Alla Scala

Programmhinweise

Nach Die Hochzeit des Figaro (1786) und Don Giovanni (1787) ist Così fan tutte (1790) die dritte Zusammenarbeit zwischen Mozart und dem Dichter Lorenzo da Ponte, seinem Librettisten. Themen wie Untreue und weibliche Leichtfertigkeit treten bereits im ersten Motiv auf, das am Ende des zweiten Aktes wiederkehrt, begleitet von den titelgebenden Worten: così fan tutte, „so machen es alle Frauen“. Überzeugt von der Wandelbarkeit der Frauen, sät der alternde zynische Philosoph Don Alfonso Zweifel bei den Soldaten Ferrando und Guglielmo, sodass sie ihren Verlobten, den Schwestern Dorabella und Fiordiligi, misstrauen.

In den Fußstapfen einiger der größten Bühnenregisseure der Geschichte—Strehler, Chéreau und Ponnelle—greift der deutsche Meister Claus Guth das dramma giocoso („Drama mit Witzen“) auf und legt einen psychologischen Fokus auf das Partnerwechseln der Paare, um die Gegensätze zwischen Eros und Thanatos, Sein und Schein durch verschiedene mises en abyme zu spielen. Die Handlung beginnt in einer kargen, hellen Villa, so rein und weiß wie die scheinbare Unschuld der Liebesbindungen... Doch Gesinnungsänderungen sind vorprogrammiert, und Guth versetzt die Figuren mit poetischer Schärfe von den makellosen Wänden der Villa in den tiefen Wald, wo sie sich wiederfinden müssen—ein opernhaftes Echo von Shakespeares Ein Sommernachtstraum.

Ein genauerer Blick: vorgestellte Komponisten

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