Massenets Manon
Vincent Huguet (Regisseur), Dan Ettinger (Dirigent) — Mit Pretty Yende (Manon), Benjamin Bernheim (Le chevalier des Grieux)...
Besetzung
Vincent Huguet — Bühnenregisseur
Aurélie Maestre — Bühnenbildner
Clémence Pernoud — Kostümbildner
Bertrand Couderc — Beleuchtungsdesigner
Jean-François Kessler — Choreograf
Louis Geisler — Dramaturgie
Schöne Yende — Manon
Benjamin Bernheim — Der Ritter von Grieux
Programmhinweise
„Manon ist wie jede Person, die eines Tages die Straße entlang schlendert, zum Fenster im zweiten Stock hinaufschaut und einen Blick auf ein anderes Leben erhascht“, erklärt Vincent Huguet zu seiner Inszenierung von Massenets Manon, „ein Leben, das sie plötzlich leidenschaftlich begehrt … und für das sie alles tun wird.“ In seiner Neuinterpretation von Prévosts berühmtem Roman zeigt Huguet mit Empathie und Scharfsinn, dass Manons Geschichte wirklich jedermanns Geschichte sein könnte.
Im Vergleich zu den beiden anderen bekannten Opernfassungen von Manon Lescaut (Aubers von 1856 und Puccinis von 1893) orientiert sich Massenets Version am engsten am Roman. Alle wesentlichen Elemente der Geschichte sind vorhanden: die hellwachen Jugendlichen der Protagonisten, Manons Unentschlossenheit darüber, was sie wirklich begehrt, und des Grieux’ Unschuld, die angesichts der Tragödie verhärtet und zerbricht. Die sensationellen jungen Superstars Benjamin Bernheim (des Grieux) und Pretty Yende (Manon) werden vom Orchester und Chor der Pariser Oper unter der fähigen Leitung von Dan Ettinger begleitet.
Benjamin Bernheim tritt mit freundlicher Genehmigung von Deutsche Grammophon auf.
Foto: Pretty Yende und Benjamin Bernheim © Julien Benhamou
