Massenets Thaïs
Jean-Louis Grinda (Regisseur), Jean-Yves Ossonce (Dirigent) — Mit Marina Rebeka (Thaïs), Ludovic Tézier (Athanaël), Jean-François Borras (Nicias) …
Besetzung
Jean-Louis Grinda — Bühnenregisseur
Marina Rebeka — Thaïs
Ludovic Tézier — Athanaël
Jean-François Borras — Nicias
Philippe Kahn — Palémon
Marie Gautrot — Albine
Cassandre Berthon — Crobyle
Valentine Lemercier — Myrtale
Programmhinweise
"Wage es zu kommen, du, der du Venus herausforderst!" ruft Thaïs, die Priesterin der Venus, dem asketischen Mönch Athanaël zu, entschlossen, ihre Seele zu retten, indem sie sie zum Christentum bekehrt. Diese Herausforderung löst die Handlung von Thaïs, Massenets Opernmeisterwerk aus, das hier von Jean-Louis Grinda an der Opéra de Monte-Carlo mit Jean-Yves Ossonce am Dirigentenpult inszeniert wird!
Athanäels Versuche, Thaïs vor der ewigen Verdammnis zu retten, führen ihn zu einem unerwarteten Schicksal, während die junge Priesterin, gelangweilt von ihrem Leben voller Vergnügungen, nach etwas Größerem strebt. Überzeugt von Athanaëls Bitten, widmet sie sich schließlich Gott und stirbt in einem Kloster – zum großen Kummer Athanaëls, der seine Liebe zu ihr zu spät erkennt, seine Gelübde ablehnt und erklärt, dass "nichts wahr ist außer dem Leben und der Liebe der Menschen." Massenets reiches emotionales Gefüge stellt zwei komplexe Charaktere mit unterschiedlichen Motivationen gegenüber, die sich kurz auf ihrem Weg zu gegensätzlichen Schicksalen kreuzen… Die gefeierten Solisten Marina Rebeka und Ludovic Tézier werden diesem erhabenen Werk, einem wahren Schatz der französischen Oper, mehr als gerecht.
Foto © Alain Hanel - Opéra de Monte-Carlo 2021
