Offenbachs Hoffmanns Erzählungen
Robert Carsen (Regisseur), Philippe Jordan (Musikdirektor) — Mit Ramón Vargas (Hoffmann), Roberto Tagliavini (Lindorf et al.), Ermonela Jaho (Antonia), Kate Aldrich (Giulietta) und Nadine Koutcher (Olympia)
Besetzung
Robert Carsen — Bühnenregisseur
Michael Levine — Bühnenbildner, Kostümbildner(in)
Jean Kalman — Beleuchtung
Philippe Giraudeau — Choreograf
Ian Burton — Dramaturgie
Ramón Vargas — Hoffmann
Stéphanie d'Oustrac — Die Muse, Nicklausse
Roberto Tagliavini — Lindorf, Coppélius, Dapertutto, Miracle
Programmhinweise
Lassen Sie sich von der Magie von Offenbachs skurrilem Die Geschichten des Hoffmann mitreißen! Unter der Leitung von Philippe Jordan spielen das Orchester und der Chor der Pariser Oper die zeitlose Partitur, während ein Star-Ensemble der Oper—angeführt vom Tenor Ramón Vargas in der Titelrolle—einen Funken Leben in eine unvergessliche Besetzung von Charakteren hauchen, die vom deutschen Meister des Makabren E.T.A. Hoffmann geschaffen wurden.
In einer Nürnberger Taverne erzählt der Dichter Hoffmann (Vargas) einer gebannten Menge von seinen neuesten amourösen Abenteuern und Missgeschicken: das traurige Schicksal der Automaten Olympia (eine hervorragende Nadine Koutcher), der tragische Tod der jungen Sängerin Antonia (Ermonela Jaho, herzzerreißend und makellos), und—mit der hinreißend schönen Barcarolle "Belle nuit, ô nuit d'amour"—die Intrigen der Kurtisane Giulietta (eine atemberaubende Kate Aldrich), die Hoffmanns eigenen Spiegelbild stehlen möchte. Die dynamische Inszenierung dieser bezaubernden Oper von Robert Carsen stützt sich auf die phantasmagorischen Grundlagen des Werks, während die Bühnenbilder und Kostüme von Michael Levine die Geschichte in der Realität verankern. Die Grenze zwischen Realität und Fantasie wird immer verschwommener, während unser Protagonist seine Geschichten erzählt und sich letztlich erneut seiner Muse, der Poesie (gespielt von Stéphanie d'Oustrac), hingibt…
Foto © Julien Benhamou
