Janáčeks Kátja Kabanowa
Sylvain Cambrelin, Christoph Marthaler – Angela Denoke (Kátia Kabanová)
Besetzung
Christophe Marthaler — Bühnenregisseur
Anna Viebrock — Bühnenbildner, Kostümbildner
Olaf Winter — Beleuchtung
Angela Denoke — Katia Kabanowa
Programmhinweise
Christophe Marthaler inszeniert Leoš Janáčeks Oper Kátia Kabanová bei den Salzburger Festspielen, begleitet vom Musikdirektor Sylvain Cambreling.
Kátia Kabanová ist eine Oper in drei Akten, gesungen auf Tschechisch, deren Libretto von Vincenc Červinka von Alexander Ostrovskys Stück Der Sturm inspiriert wurde. Die Handlung spielt am Ufer der Wolga. Kátia, eine junge, vernünftige und aufrichtige Frau, ist mit Tichon Kabanov verheiratet, dessen Mutter sie zutiefst verachtet. Sie ist in Boris verliebt und träumt davon, der Einsamkeit ihres Hauses zu entfliehen, um Freiheit und wahre Liebe zu erleben. Eines Nachts, als ihr Mann nicht zu Hause ist, trifft sie sich heimlich mit Boris, und die beiden Liebenden gestehen sich ihre Gefühle. Doch Kátia, von Schuldgefühlen gequält, gesteht alles, als ihr Mann zurückkehrt. Druck und Ablehnung durch die Gesellschaft zwingen sie zu einer tragischen Tat, um ihr Leiden zu beenden.
Diese Oper von Leoš Janáček wurde 1921 uraufgeführt. Sie enthält alle Naturelemente, die Janáček liebt, wie Wind, Wasser, Stürme... sowie eine Darstellung tiefgründiger und wahrer menschlicher Gefühle. Diese Oper verbindet brillant das russische Theater mit romantischer und postromantischer tschechischer Musik.
