Mozart Odysseys II: Abendempfindung
Joachim Schlömer (Regisseur), Michael Hofstetter (Dirigent) — Mit Ann Murray, Marianne Hamre, Graham Smith
Besetzung
Joachim Schlömer — Choreograf, Bühnenregisseur
Graham Smith — Choreograf
Jens Kilian — Szenenbild und Kostümdesign
David Finn — Beleuchtungsdesigner
Wolfgang Götz — Musikdirektor
Ann Murray — Sänger (für männlich) / Sängerin (für weiblich)
Marianne Hamre — Schauspielerin
Graham Smith — Tänzer
Programmhinweise
Zur Feier von Mozarts 250. Geburtstag hat die Salzburger Festspiele ein 100% Mozart-Programm vorbereitet, das sowohl neuen Fans als auch erfahrenen Experten Freude bereitet. Drei Wochen lang hatten die Zuschauer die Gelegenheit, Werke aus Mozarts Repertoire zu entdecken und wiederzuentdecken, die von seiner Kindheit bis zu seinem Ruhm reichen. Die Irrfahrten-Trilogie — inszeniert, choreografiert und mitgeschrieben vom vielseitigen Joachim Schlömer — hebt die weniger bekannten Werke in Mozarts Repertoire hervor: von seiner allerersten echten opera buffa in drei Akten, La Finta Semplice (Irrfahrten I), über die unvollendeten Lo sposo deluso und L'oca del Cairo (Irrfahrten III: Rex tremendus) bis hin zur musikalischen Vertonung des epistolaren Briefwechsels des Komponisten (Irrfahrten II: Abendempfindung). Diese Opern stehen neben einer Reihe von Instrumentalstücken, Liedern, geistlichen Werken und anderen musikalischen „Odysseen“. Die gesamte Trilogie ist auf medici.tv verfügbar!
Bei der Weltpremiere im Residenzhof Salzburg trägt Abendempfindung seinen Namen nach dem Lied, das Mozart 1787 komponierte, Abendempfindung an Laura, dessen melancholischer Ton das Trauma und die Niedergeschlagenheit einer unglücklichen Liebe erzählt. Im Gegensatz zu einer seiner bekanntesten Opern, Don Giovanni, offenbart dieses Werk die intimere Seite des Komponisten. Und das nicht zufällig! Regisseur Joachim Schlömer verbindet dieses Pasticcio aus Mozarts eklektischen Musikstücken mit einem Libretto, das auf seinem epistolaren Briefwechsel basiert und von der Expertise von Bettina Auer und dem Regisseur selbst adaptiert wurde.
Für diesen zweiten, zarteren Teil nimmt uns Joachim Schlömer mit auf eine Reise, um den Mann hinter Mozarts legendärer Persona in einem berührenden Werk kennenzulernen, das durch einfache Inszenierung und drei erfahrene Künstler bereichert wird: die Sängerin Ann Murray, die Schauspielerin Marianne Hamre (die in allen drei Werken der Trilogie besetzt ist) und den Tänzer Graham Smith.
