Mozarts Il sogno di Scipione
Elena Barbalich (Regisseurin), Federico Maria Sardelli (Dirigent) – Mit Valentino Buzza (Scipione), Francesca Boncompagni (Costanza), Bernarda Bobro (Fortuna)...
Besetzung
Elena Barbalich — Bühnenregisseur
Francesco Cocco — Bühnenbildgestaltung
Davide Tonolli — Kostümbildner(in)
Fabio Barettin — Beleuchtung
Valentino Buzza — Scipione
Francesca Boncompagni — Costanza
Bernarda Bobro — Fortuna
Emanuele D'Aguanno — Publio, Adoptivvater von Scipio
Programmhinweise
Im Jahr 54 v. Chr. schuf Cicero, der größte Schriftsteller der Römischen Republik, Der Traum des Scipio, ein einzigartiges Werk, in dem er einen allegorienreichen Traum des Scipio Aemilianus beschreibt, des römischen Generals, der Karthago zugrunde gerichtet hatte. Jahrhunderte später fand ein talentierter junger Musiker namens Mozart Gefallen an dieser kuriosen Geschichte und komponierte, zu einem Libretto von Metastasio, die Oper Il sogno di Scipione.
Die scheinbar einfache Handlung verbirgt ein gewichtigeres Drama über einen Mann, der zwischen Handlung und Hoffnung, Fortuna und Beständigkeit wählen muss, verkörpert durch zwei junge Frauen, die dem schlafenden Scipio erscheinen und ihm anbieten, ihn sein Leben lang zu begleiten – unter der von den Göttinnen gestellten Bedingung, dass er nur eine von ihnen wählen darf. Obwohl hin- und hergerissen zwischen den beiden, entscheidet sich Scipio für die Beständigkeit – die wie ein Felsen im Meer selbst den katastrophalsten Stürmen standhalten kann.
Diese Inszenierung des Teatro Malibran in Venedig scheint Scipios Meinung zu teilen und überlässt nichts dem Zufall: Ihr Ensemble, geleitet von Elena Barbalich und Federico Maria Sardelli, umfasst die Talente von Valentino Buzza, Francesca Boncompagni und Bernarda Bobro, die die Produktion unserer Träume auf die Bühne bringen.
