Handels Giulio Cesare
John Copley (Produzent), Sir Charles Mackerras (Dirigent) – Mit Dame Janet Baker (Giulio Cesare), Valerie Masterson (Cleopatra) – English National Opera
Besetzung
Mark Elder — Musikdirektor
John Pascoe — Toningenieur
Michael Stennett — Kostümbildner(in)
Robert Bryan — Beleuchtung
Dame Janet Baker — Gaius Julius Caesar
Valerie Masterson — Kleopatra
Sarah Walker — Cornelia
Della Jones — Sextus
Programmhinweise
Die berühmteste Oper von Händel, Giulio Cesare, präsentiert von der English National Opera in einer Produktion von 1984, mit den Opernstars Dame Janet Baker und Valerie Masterson in einer prächtigen Inszenierung.
Im Jahr 48 v. Chr., kurz nachdem er seine Schlacht gegen Pompeius den Großen gewonnen hat, ist Giulio Cesare (Julius Caesar) dabei, den Frieden mit seinem Feind wiederherzustellen. Doch Tolomeo (Ptolemaios) bringt ihm als Geschenk den Kopf von Pompeius auf einer Schale... Entsetzt schwört der junge Sextus, Sohn von Pompeius und Cornelia, den Tod seines Vaters zu rächen, während gleichzeitig ein schrecklicher Machtkampf zwischen Ptolemaios und seiner Schwester Kleopatra entbrennt, die sich den ägyptischen Thron teilen. Kleopatra versucht, Caesar zu verführen, um Ptolemaios zuvorzukommen. Beim ersten Mal von ihrem Bruder besiegt, wird sie von Caesar gerettet, in den sie sich verliebt. Sextus gelingt es schließlich, seinen Vater zu rächen, indem er Ptolemaios tötet, während Caesar und Kleopatra ihre Liebe besingen und die königlichen Insignien von Ptolemaios erhalten.
Dame Janet Baker, die Giulio Cesare spielt, liefert eine hochdramatische Darstellung dieser Rolle mit ihrer sinnlichen Mezzosopran- und tiefen Stimme. Valerie Masterson, die die Triller perfekt beherrscht, bietet eine zutiefst bewegende Darstellung einer leidenschaftlichen Kleopatra, während Della Jones, eine der gefragtesten Mezzosopranistinnen ihrer Generation, einen bemerkenswert gequälten Sextus darstellt, der entschlossen ist, seine Rache zu vollziehen.
Die Inszenierung ist eher traditionell, aber die prächtigen Kostüme und das Bühnenbild zeichnen sich durch eine subtile Mischung aus antiken und barocken Stilen aus. Sie entführt uns ins alte Ägypten, bewahrt jedoch eine barocke Feinheit, die an den Kontext erinnert, in dem Händel diese Oper komponierte, die 1724 im King's Theatre Haymarket in London uraufgeführt wurde.
