Gounods Faust
Alejo Pérez (Dirigent), Reinhard von der Thannen (Regisseur) – Mit Piotr Beczala (Faust), Ildar Abdrazakov (Méphistophélès)...
Besetzung
Reinhard von der Thannen — Bühnenregisseur, Bühnenbilder und Kostüme
Birgit von der Thannen — Dramaturgie
Franck Evin — Beleuchtung
Giorgio Madia — Choreograf
Piotr Beczała — Faust
Ildar Abdrazakov — Méphistophélès
Maria Agresta — Marguerite
Alexey Markov — Valentin
Programmhinweise
Die Salzburger Festspiele präsentieren eine der beliebtesten Opern von Charles Gounod: Faust, in einer neuen Inszenierung von Reinhard von der Thannen, dirigiert von Alejo Pérez und mit Piotr Beczala in der Hauptrolle.
Faust ist eine Oper in fünf Akten des französischen Komponisten Charles Gounod zu einem Libretto von Jules Barbier und Michel Carré. Sie basiert auf Goethes Drama, das wiederum von der deutschen Legende eines Mannes inspiriert ist, der seine Seele dem Teufel im Austausch für Wissen und Macht verkauft. Gounod konzentriert sich auf Fausts romantische Begegnung mit Marguerite und das tragische Ergebnis ihrer Beziehung. Nach einer Ablehnung durch die Pariser Oper hatte Faust am 19. März 1859 am Théâtre Lyrique in Paris Premiere.
Die Handlung:
Der gealterte Philosoph Faust ist deprimiert und ruft den Teufel um Hilfe an. Mephistopheles erscheint und gewährt ihm Reichtum, Macht und auf seinen Wunsch hin Jugend im Austausch für seine Seele. Als Faust das Dokument unterschreibt, verwandelt er sich in einen jungen Edelmann. Mit Mephistopheles’ Hilfe versucht Faust, Marguerite zu verführen, die zunächst zurückhaltend ist. Dann wird Marguerite schwanger, aber von Faust verlassen. Als er versucht, dem Teufel zu entkommen, um zu ihr zurückzukehren, erscheint Mephistopheles und bittet Faust und Marguerite, ihm zu folgen. Marguerite widersteht und ruft um göttlichen Schutz. Während Faust auf die Knie fällt, um zu beten, steigt Marguerites Seele in den Himmel auf.
Foto: © Monika Rittershaus
