Berlioz' La Damnation de Faust im Théâtre des Champs-Élysées
Petr Nekoranec (Faust), Viktoria Karkacheva (Marguerite), Christian Van Horn (Mephistopheles) — Silvia Costa (Regisseurin), Jakob Lehmann (Dirigent)
Besetzung
Michele Taborelli — Szenografie
Silvia Costa — Kostümbildner(in), Bühnenbildgestaltung, Szenografie
Marco Giusti — Beleuchtung
Simon Hatab — Dramaturgie
Petr Nekoranec — Faust
Victoria Karkacheva — Marguerite
Christian Van Horn — Méphistophélès
Thomas Dolié — Markenname
Programmhinweise
„Dieses wunderbare Buch faszinierte mich von Anfang an“, schrieb Berlioz in seinen Memoiren über Goethes Faust. „Ich konnte es nicht aus der Hand legen. Ich las es unaufhörlich, bei den Mahlzeiten, im Theater, auf der Straße.“ Diese zeitlose Geschichte erzählt von einem desillusionierten Gelehrten, der einen Pakt mit dem Dämon Méphistophélès eingeht, der ihn auf eine tragische Reise durch Leidenschaft und Versuchung führt, die in ewiger Verdammnis endet. Inspiriert von diesem Werk komponierte Berlioz ein Meisterwerk der französischen Romantik, das Konventionen trotzt: Die Verdammnis des Faust ist eine légende dramatique, die Elemente von Oper, sinfonischem Gedicht und Kantate verbindet. Für vier Solisten, einen vollständigen siebenstimmigen Chor, einen großen Kinderchor und Orchester gesetzt, zeigt die Komposition eine reiche musikalische Vielfalt – vom marschartigen Charakter des „Rákóczi-Marsches“ bis zur lyrischen Innenschau von Fausts „Anrufung der Natur“. Die Uraufführung fand am 6. Dezember 1846 an der Opéra-Comique in Paris statt. Die Verdammnis des Faust kehrt in einer brandneuen Inszenierung an ihre französischen Wurzeln im Théâtre des Champs-Élysées zurück. Erleben Sie die eindrucksvolle Vision der Regisseurin Silvia Costa in Zusammenarbeit mit den Musikern von Les Siècles, dirigiert von Jakob Lehmann, und Petr Nekoranec in der äußerst anspruchsvollen Titelrolle – eine der herausforderndsten im Opernrepertoire.
Foto © Vincent Pontet
