Berlioz' Béatrice et Bénédict
Laurent Pelly (Regisseur), Antonello Manacorda (Dirigent) – Mit Stéphanie d'Oustrac (Béatrice), Paul Appleby (Benedict), Philippe Sly (Claudio)...
Besetzung
Laurent Pelly — Bühnenregisseur, Kostüme
Barbara de Limburg — Bühnenbilder
Duane Schuler — Beleuchtung
Agathe Melinand — Anpassung von Dialogen
Georges Bigot — Leonato
Charles Meunier — Der Bote
Sophie Karthäuser — Held
Stéphanie d'Oustrac — Beatrice
Programmhinweise
Berlioz’ verspielte und nostalgische Interpretation von Shakespeares großer Komödie Viel Lärm um nichts schmückt die Bühne von Glyndebourne in Laurent Pellys kluger Inszenierung von 2016. Der italienische Maestro Antonello Manacorda dirigiert die London Philharmonic in Berlioz’ brillantem Partitur.
Uraufgeführt 1862 im Neuen Theater in Baden-Baden, war Béatrice et Bénédict die Verwirklichung des lang gehegten Wunsches eines leidenschaftlichen Shakespeare-Verehrers, das komödiantische Meisterwerk des Dramatikers zu adaptieren. In seinem letzten lyrischen Werk vor seinem Tod sieben Jahre später schwankt Berlioz zwischen Melancholie und Leichtsinn, Ernst und Leichtigkeit und schafft ein höchst untypisches Theaterstück, das parodistischen gesprochenen Dialog mit orchestraler und vokaler Musik von unglaublicher Raffinesse verwebt. Wie im Stück Shakespeares dreht sich die Handlung um zwei junge Menschen, deren messerscharfer Verstand und natürlicher Zynismus sie daran hindern, eine wesentliche Wahrheit zu akzeptieren: dass sie ineinander verliebt sind.
Foto: © Richard Hubert Smith
